Feste Zähne an einem Tag, auch bei wenig Knochen. Wenn alle oder fast alle Zähne im Oberkiefer verloren gegangen sind oder keine langfristige Perspektive mehr haben, bietet das All-on-4®-Konzept eine bewährte Möglichkeit, wieder feste Zähne zu erhalten, häufig sogar ohne aufwendigen Knochenaufbau. In der Dr. Kraus Zahnärzte + Implantatklinik in Mainz versorgen wir seit vielen Jahren Patienten mit komplexen implantologischen Lösungen. Mit über 25.000 gesetzten Implantaten, mehreren Tausend versorgten Kiefern und als zertifiziertes All-on-4-Kompetenzzentrum sowie ZAGA Center gehören wir zu den erfahrensten Zentren Deutschlands.
Inhalt
Definition
Indikationen
Ablauf
FAQ
Beim All-on-4™-Konzept wird ein festsitzender Zahnersatz auf 4 strategisch gesetzten Implantaten befestigt. Ein Knochenaufbau kann häufig vermieden werden.
Am OP-Tag können Sie mit einer provisorischen fest verschraubten Brücke nach Hause gehen. Der finale Zahnersatz wird nach 4 bis 6 Monaten Einheilzeit eingesetzt.
In manchen Fällen empfehlen wir statt vier Implantaten eine Versorgung auf sechs Implantaten oder mit Zygoma-Implantaten. Das entscheiden wir individuell nach einer 3D-Diagnostik.
All-on-4™ ist ein Behandlungskonzept zur Versorgung eines zahnlosen oder stark geschädigten Kiefers mit festsitzendem Zahnersatz auf nur 4 strategisch gesetzten Implantaten. Zwei Implantate werden im vorderen Bereich gerade inseriert, zwei weitere im Seitenzahnbereich schräg gesetzt. Dadurch lässt sich der vorhandene Knochen optimal nutzen und ein Knochenaufbau kann häufig vermieden werden. Gerade im Oberkiefer empfehlen wir häufig auch eine Versorgung auf sechs Implantaten (All-on-6), da der Knochen hier weicher ist und sich die Kaukräfte dadurch langfristig besser verteilen lassen. Bei sehr starkem Knochenabbau können sogar Zygoma-Implantate die beste Alternative sein. Der Name „All-on-4“ beschreibt daher ein Behandlungskonzept, nicht zwangsläufig die beste Lösung für jeden Patienten. Auf den Implantaten wird eine fest verschraubte Zahnbrücke befestigt, die wie eine natürliche Zahnreihe funktioniert. In fast allen Fällen ist bereits kurz nach dem Eingriff ein provisorischer fester Zahnersatz möglich. Das Ziel von All-on-4™ im Oberkiefer ist es, zahnlosen Patienten oder Patienten mit nicht mehr erhaltungswürdigen Zähnen eine stabile, ästhetische und funktionale Lösung zu bieten, die ihre Lebensqualität nachhaltig wiederherstellt. Und das mit einer kurzen Behandlungsdauer.
Kein Verrutschen wie bei einer herausnehmbaren Prothese. Ohne Probleme wieder abbeißen.
Weniger Implantate nötig als bei klassischen Implantatversorgungen.
Hohe Patientenzufriedenheit (laut einer Studie mit 693 Teilnehmenden).
Hohe Erfolgsraten: 97,4 % der All-on-4™-Implantate im Oberkiefer waren bei einer Follow-up-Untersuchung nach 3 bis 17 Jahren intakt.

Überzeugen Sie sich selbst anhand unserer Vorher-Nachher-Bilder.
Erfahrungsberichte unserer Patienten finden Sie hier.
Ihr Oberkiefer ist bereits zahnlos.
Ihre verbliebenen Zähne sind nicht mehr erhaltungswürdig.
Sie möchten Ihre lockere Vollprothese ersetzen.
Sie wünschen möglichst schnell wieder feste Zähne.
Bei Ihnen ist bereits Knochen verloren gegangen.
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Ob tatsächlich vier Implantate ausreichen oder eine Versorgung auf sechs Implantaten oder mit Zygoma-Implantaten sinnvoller ist, entscheiden wir nach einer ausführlichen 3D-Diagnostik.
Auch bei starkem Knochenabbau gibt es fast immer eine Lösung. Viele Patienten hören zunächst: „Bei Ihnen ist zu wenig Knochen vorhanden.“ Das bedeutet jedoch keineswegs, dass feste Zähne ausgeschlossen sind.
Durch moderne Implantatkonzepte wie All-on-6, Zygoma-Implantate und individuell geplante Sofortversorgung können wir heute selbst Patienten mit ausgeprägtem Knochenabbau häufig erfolgreich versorgen. Gerade hierfür kommen Patienten aus ganz Deutschland nach Mainz.

Das All-on-4™-Verfahren ist eine kostenschonendere Alternative zu einer klassischen Implantatbehandlung, bei der mehr Implantate gesetzt werden müssen. Die Kosten für All-on-4™ im Oberkiefer umfassen Diagnostik, Implantation von vier Implantaten sowie einen ästhetisch ansprechenden provisorischen Zahnersatz. Der spätere endgültige Zahnersatz wird separat berechnet. Die Kosten hängen von Material und Ausführung ab. Gesetzliche Krankenkassen zahlen einen Festzuschuss lediglich für den Zahnersatz, nicht für die Implantation und die Implantate. Er wird im Rahmen der Festzuschuss-Regelung berechnet und fällt bei einem gut geführten Bonus-Heft oft etwas höher aus. Private Versicherungen erstatten die Kosten je nach Tarif teilweise oder vollständig. Nach einer persönlichen Untersuchung erhalten Sie bei uns immer einen transparenten Heil- und Kostenplan. Selbstverständlich beraten wir Sie auch zu Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu möglichen Zuschüssen Ihrer Krankenversicherung.
Diagnostik und Beratung: Am Anfang steht eine umfassende Untersuchung des Oberkiefers. Dazu gehören bei Dr. Kraus klinische Befunde sowie eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT). Ziel ist es, die Knochenstruktur exakt zu beurteilen und die optimale Anzahl und Position der Implantate zu planen. Das ist besonders im Oberkiefer wichtig, da der Oberkiefer tendenziell etwas weicher als der Unterkiefer ist und die Implantatverankerung daher anspruchsvoller ist.
Planung der Behandlung: Bei einem zweiten Termin erfolgt die digitale Planung von OP und dem ersten provisorischen Zahnersatz. Dafür wird ein digitaler Abdruck Ihrer Mundsituation erstellt und unsere Zahntechniker besprechen mit Ihnen Form und Farbe Ihres Zahnersatzes. Die Behandlung wird noch einmal mit Ihnen besprochen, Sie werden über mögliche Risiken aufgeklärt und bekommen alle noch offenen Fragen beantwortet.
Operation (Implantation): Am OP-Tag werden die Implantate im Oberkiefer eingesetzt. Das dauert in der Regel 2 bis 2,5 Stunden. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und fast immer Vollnarkose. So bekommen Sie von der Behandlung nichts mit.
Provisorische feste Zähne am gleichen Tag und Nachsorge: Fast immer können wir noch am selben Tag eine provisorische festsitzende Brücke einsetzen. Diese Übergangslösung stellt bereits eine ästhetische und funktionelle Zahnreihe dar, ist jedoch nicht für die dauerhafte Belastung ausgelegt. In der Einheilphase von 4 bis 6 Monaten dient sie dazu, das Kauen, Sprechen und die Optik zu stabilisieren. Am Abend können Sie mit festen Zähnen nach Hause gehen. Rund 10 Tage später kommen Sie zur Nachsorge zu uns. Wir kontrollieren die Wunde, entfernen die Nähte und kontrollieren Ihren Zahnersatz. Im Rahmen einer ersten professionellen Mundhygiene erklärt Ihnen unser Prophylaxe-Team die optimale Reinigung und Pflege Ihrer neuen Zähne.
Finaler Zahnersatz: Nach einer Einheilzeit von 4 bis 6 Monaten, in der die Implantate fest mit dem Knochen verwachsen (Osseointegration), setzen wir die endgültige Brücke ein. Sie ist präzise angepasst, hochbelastbar und auf langfristige Stabilität ausgelegt. Material und Form werden individuell nach Ihren Wünschen gestaltet. Kaum einer wird bemerken, dass Sie Zahnersatz tragen.
Risiken des All-on-4™-Verfahrens: Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch eine Implantation mit Risiken verbunden. Dank moderner 3D-Planung, digitaler Navigation und unserer langjährigen Erfahrung treten schwerwiegende Komplikationen jedoch nur selten auf.
Vorübergehende Schwellungen oder leichte Schmerzen sind normal, klingen meist innerhalb weniger Tage wieder ab und lassen sich mit Coolpacks und Schmerzmitteln gut in den Griff bekommen. Durch regelmäßige Nachsorge und eine gute Mundhygiene lassen sich langfristig hervorragende Erfolgsraten erzielen.

Insgesamt gilt All-on-4™ als sehr sicher, da es nur ganz selten zu ernsten Komplikationen kommt. In der Studie von Yamada et al. traten während und direkt nach den ausgewerteten Operationen keine relevanten Komplikationen auf. Im weiteren Langzeitverlauf kam es lediglich zu leichten, gut behandelbaren Problemen wie lockeren Schrauben der Aufbaukomponenten oder in einzelnen Fällen leichten Implantatbewegungen.
Die Versorgung eines zahnlosen Oberkiefers gehört zu den anspruchsvollsten Eingriffen der modernen Implantologie. Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind nicht allein hochwertige Implantate, sondern vor allem die Erfahrung und das Können des behandelnden Chirurgen. Dr. med. dent. Daniel Kraus, M.Sc., M.Sc., Fachzahnarzt für Oralchirurgie, zählt zu den erfahrensten Implantologen Deutschlands. In den vergangenen Jahren hat er mehr als 25.000 Implantate gesetzt und mehrere Tausend Patienten mit festen Zähnen auf Implantaten versorgt, von klassischen All-on-4- und All-on-6-Versorgungen bis hin zu hochkomplexen Fällen mit ausgeprägtem Knochenabbau. Sein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sofortversorgung zahnloser Kiefer. Dabei verfolgt er keinen Standardansatz, sondern entwickelt für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept. Denn nicht jeder Oberkiefer profitiert von einer klassischen All-on-4-Versorgung, häufig bieten sechs Implantate oder moderne Zygoma-Implantate langfristig die bessere Lösung. Als Inhaber und Leiter der Dr. Kraus Zahnärzte + Implantatklinik arbeitet Dr. Kraus ausschließlich mit modernster digitaler Diagnostik und computergestützter Implantatplanung. Unterstützt wird er von einem erfahrenen Team aus spezialisierten Zahnärzten, Anästhesisten und dem hauseigenen zahntechnischen Meisterlabor.
Über 25.000 gesetzte Implantate und mehrere Tausend erfolgreich versorgte All-on-4-, All-on-6- und Zygoma-Patienten.
Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Master of Science (M.Sc.) in Oral Implantology and Peridontology.
Zertifiziertes All-on-4-Kompetenzzentrum, ZAGA Center und nach GewO §30 konzessionierte Klinik mit OP-Bereich und Meisterlabor. Vollständig digitale Planung für maximale Präzision und Sicherheit.
Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie online einen Beratungstermin. Wir zeigen Ihnen, welches Konzept für Ihren Oberkiefer am besten geeignet ist.
Die Kosten für die Implantation mit vier Implantaten und den vorläufigen Zahnersatz kalkulieren wir individuell. Dazu kommt die finale Versorgung mit dem definitiven Zahnersatz. Generell hängen die Preise von Material, Diagnostik, individueller Anatomie und auch Narkosewunsch ab. Nach einer persönlichen Untersuchung erhalten Sie einen transparenten Heil- und Kostenplan.
Zu den möglichen Nachteilen zählen eine ungünstige Belastung einzelner Knochenbereiche sowie fortschreitender Knochenabbau zwischen den Implantaten. Unter der festen Brücke können sich Speisereste ansammeln, was die Mundhygiene erschwert. Zudem kann ein Spalt zwischen Prothese und Zahnfleisch beim Sprechen störende Zischlaute verursachen. Durch regelmäßige Kontrollen und einer konsequenten Mundhygiene lassen sich diese Nachteile aber gut in den Griff bekommen bzw. verhindern.
Dabei handelt es sich um eine festsitzende Zahnbrücke, die auf vier strategisch gesetzten Implantaten befestigt wird. Zwei Implantate werden gerade, zwei schräg gesetzt, um den Knochen optimal zu nutzen und eine stabile Versorgung zu ermöglichen. Dieses Konzept wird auch All-on-4™ genannt.
Das Verfahren ist sehr ähnlich. Ein wichtiger Unterschied ist lediglich: Im Unterkiefer ist der Knochen oft dichter und stabiler, wodurch Implantate meist besonders festen Halt finden. Hier ist die Implantatversorgung zahnloser Kiefer also etwas einfacher und es werden seltener Spezialimplantate wie Zygoma o.ä. benötigt.
All-on-4™ ist ein implantologisches Behandlungskonzept, bei dem ein vollständiger Zahnbogen auf mindestens vier strategisch positionierten Implantaten fixiert wird. Entwickelt wurde es zur schnellen Versorgung zahnloser Kiefer mit festsitzendem Zahnersatz. Die provisorische Versorgung kann direkt nach der Operation belastet werden. Dr. Kraus ist auf dieses Verfahren spezialisiert.
Der chirurgische Eingriff erfolgt in der Regel unter Vollnarkose oder Sedierung und ist dadurch schmerzfrei. Postoperativ können leichte Schwellungen und Wundschmerzen auftreten, die jedoch meist innerhalb weniger Tage abklingen und gut mit Schmerzmedikation kontrollierbar sind.