
Es ist nicht ungewöhnlich, dass viele Menschen nachts mit den Zähnen knirschen oder pressen. Häufig werden mit diesem Verhalten – auch Bruxismus genannt – Stress, Ängste oder akute Sorgen im Schlaf „verarbeitet“. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vermutet, dass etwa jeder Dritte sein Gebiss mit dem Knirschen belastet. Untersuchungen haben ergeben, dass die nächtliche Knirschphase in manchen Fällen bis zu einer Dreiviertelstunde andauern kann.
Bruxismus-Symptome
Aufbiss-Schienen sinnvoll?
Behandlungsablauf
Kosten
Reinigung
FAQ
Beim Knirschen wirken dauerhaft starke Kräfte auf Kiefergelenk und Zähne, die eigentlich nicht dafür ausgelegt sind, diesem dauerhaften Druck standzuhalten. Schäden an Zähnen und am Kiefergelenk können in der Folge dadurch entstehen. Da es kaum möglich ist, das nächtliche Knirschen bewusst zu kontrollieren, empfiehlt es sich, Zähne und Kiefergelenke durch eine sogenannte Aufbissschiene, auch Knirscherschiene oder Knirschschiene genannt, zu schützen.
Eine Knirschschiene wird individuell vom Zahnarzt an das Gebiss des Patienten angepasst und sollte jede Nacht getragen werden. Je besser die Schiene sitzt, desto besser schützt diese auch Zähne und Gelenke – und umso bequemer ist diese zu tragen.
Es kommt häufig vor, dass Menschen gar nicht wahrnehmen, dass sie im Schlaf mit den Zähnen knirschen. Mit bis zu 40 Kilogramm pro Quadratzentimeter setzen sie ihr Gebiss höchsten Strapazen aus. Sie wundern sich höchstens nach dem Aufstehen darüber, dass ihr Kiefer merkwürdig schmerzt.
Wer über einen längeren Zeitraum nachts mit den Zähnen knirscht, wird früher oder später die erste Symptome davon bemerken
Zu den oft als Erstes bemerkten körperlichen Symptomen gehören:
Weil diese Symptome unbehandelt meist zu größeren Schäden an Zähnen und Kiefergelenken führen, sollten Betroffene sich zeitnah an einen Zahnarzt wenden.
Bei den Zähnen zeigen sich die Auswirkungen darin, dass die Konturen schräg abgeschabt und die Kauflächen von Backenzähnen glatter werden. Das führt zu ungünstigen Kräfteverhältnissen. Zahnfleischbluten, gelockerte Zähne, Zahnschmerzen und auffallend stark ausgeprägte Kaumuskeln können die Folge sein, ebenso Risse im äußeren Zahnschmelz. Manchmal droht der Rückgang des Zahnfleisches. Zahnschmelz ist das härteste Material in unserem Körper, aber den nächtlichen Attacken hält er auf Dauer nicht stand.
In der Regel sind es die oberflächlichen Zahnbereiche, die abgeschliffen werden, und bei den meisten Patienten stagniert der Zustand in diesem Stadium. In sehr seltenen Einzelfällen verringert sich die Zahnkrone so weit, dass nur noch Zahnhals und -wurzel übrigbleiben.
Übrigens verursacht nicht nur das Knirschen die oft typischen Beschwerden, auch Fehlstellungen des Kiefers oder einzelner Zähne können Ursache für Beschwerden an Zähnen und Kiefergelenken sein.
Beim Knirschen werden Kiefer- und Gesichtsmuskeln überanstrengt, was zu einer Entzündung führen kann. Dasselbe gilt für die Gelenkflächen und Gelenkkapseln des Kiefergelenks.
Wenn Patienten ein Knackgeräusch bemerken, dann ist die Gelenkscheibe in der Mitte des Kiefergelenks durch die größere Belastung verrutscht. Es kann in Extremfällen vorkommen, dass der Kiefer blockiert und der Betroffene dann nicht in der Lage ist, den Mund zu öffnen oder zu schließen.
Auch andere Muskelgruppen werden übermäßig beansprucht. Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Sehstörungen sind mögliche Folgen, zusätzlich Tinnitus (Ohrgeräusche). Der Schmerz kann sich bis zur Wirbelsäule ausweiten und Rückenschmerzen bis hin zu dauerhaften Haltungsschäden verursachen. Außerdem schlafen manche Patienten schlecht – Müdigkeit tagsüber kann also durchaus mit Zähneknirschen in Zusammenhang stehen.
Bemerken Sie selbst aufgrund morgendlicher Kiefer- und Zahnschmerzen, dass Sie über einen längeren Zeitraum hinweg mit den Zähnen knirschen, oder macht Ihr Partner Sie darauf aufmerksam, ist ein Besuch in unserer Zahnarztpraxis empfehlenswert.
Auch wenn die Zahnschmerzen von alleine für einige Zeit verschwinden: Vereinbaren Sie trotzdem einen Termin. Seelische Konflikte verursachen das Zähneknirschen oft so lange, bis das Problem behoben ist. Tritt eine neue belastende Situation auf, beginnt das Zähneknirschen dann mitunter erneut.
Bevor nähere Ursachen geklärt sind und um weiteres Knirschen zu verhindern, fertigen wir zunächst für Sie eine Anti-Knirscherschiene (auch: Aufbiss-Schiene) aus Kunststoff an. Der direkte Kontakt zwischen der oberen und unteren Zahnreihe wird auf diese Weise vermieden und bis auf Weiteres ist dies zahnschonender. Sie legen die Knirscherschiene nachts auf die untere Zahnreihe auf.
Falls Kronen, Prothesen, Brücken oder Füllungen für das Knirschen verantwortlich sind, sollte ihr Sitz korrigiert werden.
Zu Beginn der Behandlung werden Zähne und Kiefergelenke zahnärztlich untersucht und der Patient nach seiner Krankheitsgeschichte befragt.
Zur Herstellung der Aufbiss-Schiene wird ein Abdruck genommen oder der Kiefer digital gescannt.
Im zahntechnischen Labor wird dann auf Basis des Abdrucks eine oder zwei Schienen hergestellt und dem Patienten eingesetzt. Neben der Aufbiss-Schiene kann auch eine „Beißschiene“ angefertigt werden, die eine weitere Schädigung der Zähne verhindert. Auch sie besteht aus Kunststoff, wird nachts auf die untere Zahnreihe gesetzt und hält die Zähne vom Knirschen, Pressen oder Mahlen ab. Sie korrigiert die Stellung der Zahnreihen zueinander. Wenn es nötig ist, kann sie darüber hinaus tagsüber getragen werden.
Die Schiene wird eingesetzt und der Patient über die Nutzung aufgeklärt.
Die Schiene sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, um einen optimalen Sitz sicherzustellen.
Das Knirschen oder Zusammenpressen gewöhnen Sie sich durch die Aufbiss-Schiene in der Regel nicht ab, wenn die Ursachen psychischer Natur sind. Daher ist es ratsam, Entspannungstechniken zu erlernen oder sich weitere Unterstützung von Fachleuten zu suchen.
Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Aufbiss-Schiene in der Regel. Spezielle Diagnoseverfahren können allerdings Selbstzahlerleistungen sein, zum Beispiel eine Funktionsanalyse im Rahmen einer CMD. Auch spezielle Schienen, wie etwa CAD-/CAM-Fertigungen, sind keine Kassenleistungen.
Knirscherschienen können sowohl aus hartem als auch aus weichem Kunststoff hergestellt werden. Beide Varianten bestehen in der Regel aus durchsichtigem Kunststoff.

Eine harte Schiene korrigiert effektiver falscher Kieferbewegungen, während eine weiche Schien einen höheren Tragekomfort bietet.
Als adjustierte Schiene bezeichnet man eine sehr aufwändig an den Kiefer angepasste Schiene, die durch eine definierte Oberfläche die Kieferbewegungen stark führt , während eine nicht adjustierte Schiene vor allem zum Schutz der Zahnsubstanz dient. So kann die eigene Zahngesundheit erhalten und die Lebensqualität verbessert werden. Häufig wird sie nur im Unterkiefer eingesetzt. Sie bedeckt ausschließlich die Zähne, lässt den Gaumen frei und beeinträchtigt das Atmen nicht.
Aufibss-Schienen sind einfach zu reinigen. Vor und nach dem Tragen sollten sie täglich mit Zahnbürste und Zahnpasta gesäubert werden . Sie können auch klares Spülmittel verwenden. Hartnäckigere Verschmutzungen oder feste Beläge lassen sich mit Gebisseinigertabletten entfernen.
Zur Aufbewahrung empfiehlt sich ein luftdurchlässiger Ort wie eine Kunststoffdose mit Luftlöchern.
Wenn Sie die Knirschschiene wieder einsetzen möchten, waschen Sie sich davor am besten die Hände mit Wasser und Seife. Putzen Sie außerdem Ihre Zähne gründlich, um die Schienen schließlich vorsichtig im Kiefer zu platzieren. Beißen Sie die Zähne nicht zusammen, um die Schiene zurechtzurücken – so vermeiden Sie Schäden. Beim Herausnehmen sollten Sie keine spitzen Gegenstände nutzen, um die Knirscherschiene zu lösen. Wenn Sie pfleglich mit Ihrer Schiene umgehen, wird Sie Ihnen länger erhalten bleiben und Nacht für Nacht Ihre Zähne schützen.
Knirschen kann nicht nur die Zähne schädigen, sondern beispielsweise auch zu Kopf- oder Nackenschmerzen führen. Eine Aufbiss-Schiene sorgt häufig für Linderung.
Die Zahnschiene ähnelt einer herausnehmbaren Zahnspange. Allerdings ist sie meist nur nachts im Einsatz und nach einer Eingewöhnungszeit angenehmer zu tragen.
Bei Dr. Kraus nutzen wir hochmoderne Verfahren, um Ihre Kiefer genau zu untersuchen. Sie sind die Basis für eine individuelle Therapie.
Gesetzliche und private Kassen übernehmen die Kosten der Schiene in der Regel. Spezielle Untersuchungen sind häufig Selbstzahlerleistungen.
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FAQ
Informationen rund um Ihre Behandlungen finden Sie hier.
Menschen gehen mit Stress, Sorgen und Ängsten sehr unterschiedlich um. Während manche dies bewusst beispielsweise mit Sport oder Essen kompensieren, knirschen andere nachts mit den Zähnen. Gerade im Schlaf werden viele Gedanken und Erlebnisse verarbeitet und unbewusst versuchen Menschen, die Sorgen "wegzuknirschen" und den Stress damit körperlich zu verarbeiten.
Die Kaubewegungen sind meist unwillkürliche, manche Menschen pressen die Zähen auch nur fest aufeinander, ohne dabei Bewegungen auszuführen. Oft ist es der Partner, der die Betroffenen erst auf das nächtliche Knirschen aufmerksam macht.
Neben seelischem Druck gibt es eine zweite mögliche Ursache für Zähneknirschen. Sie betrifft Füllungen, Inlays, Brücken, Kronen oder Prothesen, die nicht (mehr) exakt passen oder nicht genau angefertigt wurden. Die Kiefer stehen dann nicht korrekt auf- und zueinander. Ohne es zu wollen, „verselbstständigt“ sich nachts der komplette Kauapparat und der Betroffene beginnt zu knirschen, um die Fehlstellung selbst beseitigen zu können.
Die Zahnschiene sollte in der Regel immer nachts getragen werden, um Schäden an den Zähnen durch unbewusstes Knirschen oder Pressen zu verhindern. Eine Aufbiss-Schiene zur Korrektur der Bisslange sollte so häufig wie möglich getragen werden.
Wenn Sie den Verdacht hegen, dass Ihr Kind über einen längeren Zeitraum hinweg unter dem Knirschen leidet, weil es tagsüber abgespannt ist und Zahnschmerzen hat, ist der Gang zum Zahnarzt empfohlen. Belastungen, denen der Kauapparat schon in jungen Jahren dauerhaft ausgesetzt ist, können im Erwachsenenalter erhebliche Probleme bereiten.
Kommen Sie in unsere Praxis. Wir prüfen Ihren Zahnstatus und erkennen an eventuellen Abriebspuren Ihrer Zähne, ob Sie nachts tatsächlich häufiger mit den Zähnen knirschen. Falls dies der Fall sein sollte, werden wir gemeinsam mit Ihnen nach der Ursache suchen und geeignete Maßnahmen vorschlagen, beispielsweise eine Knirscherschiene.
Unter Umständen strahlen Erkrankungen im Zahn oder Kiefergelenksbeschwerden bis ins Ohr aus. Zähneknirschen kann demnach auch die Ursache für einen so genannten Druckschmerz im Ohr sein.
Aufbiss-Schienen dienen dazu, Überlastungen der Zähne und des Kiefergelenkes vorzubeugen. Knirscherschienen sind eine Unterart der Aufbiss-Schienen und sollen die Auswirkungen des nächtlichen Zähneknirschens minimieren. Aufbiss-Schienen gibt es auch für CMD-Patienten: Sie korrigieren einen falschen Biss oder fehlgestellte Kiefergelenke.
Aufbiss-Schienen verursachen in der Regel keine Schmerzen. Anfangs kann es jedoch sein, dass das Druckgefühl der Schiene als unangenehm empfunden wird. Mit zunehmender Tragedauer nimmt der Druck jedoch ab, da sich die Zähne und der Zahnhalteapparat an die Aufbiss-Schiene gewöhnen. Sollten Sie auch weiterhin das Gefühl haben, dass die Knirscherschiene zu eng sitzt, sprechen Sie uns gerne an.
Eine Behandlung lindert oder beseitigt typische Probleme von Knirschern manchmal schon nach ein bis zwei Wochen. Kopf- und Zahnschmerzen lassen oftmals nach, die Betroffenen schlafen wieder besser und sind tagsüber leistungsfähiger.
Drogerien wie dm und Co. bieten zwar auch Knirscherschienen an. Aber nur der Zahnarzt kann die Aufbiss-Schiene exakt an Ihre Mundsituation anpassen, mögliche weitere Funktionsstörungen diagnostizieren und die Kosten der Knirschschiene mit der Kasse abrechnen.
Wenn Sie Ihre Aufbiss-Schiene tagsüber nicht tragen, können Sie für die Aufbewahrung einen luftdichten Behälter verwenden – zum Beispiel eine Zahnspangenbox. Achten Sie darauf, dass die Knirschschiene trocken ist, bevor sie verstaut wird.
Wenn die Knirscherschiene nicht gut angepasst ist, kann sie zu Kiefergelenksbeschwerden führen. Wenden Sie sich daher an einen erfahrenen Zahnarzt! Er achtet auch darauf, dass keine scharfen Kanten abstehen und zu Verletzungen führen.
In vielen Fällen kann eine Zahnspange helfen, denn Fehlstellungen der Zähne führen oft zum Zähneknirschen. „Unbewusst“ versucht dabei das Gebiss die Fehlstellungen mit dem nächtlichen Knirschen selbst zu korrigieren. Wir beraten Sie in unserer Praxis gern und helfen Ihnen, die Ursache des Knirschens herausfinden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um seelischen Stress und Muskelverspannungen zu bekämpfen, die das Zähneknirschen auslösen.
Oft helfen Massagen und Wärmebehandlungen beim Physiotherapeuten. Außerdem können Sie Entspannungsmethoden erlernen, um mit Stress besser umzugehen. Dazu gehören die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training oder Yoga. Grundsätzlich gilt für Betroffene: Je ruhiger und entspannter Sie zu Bett gehen, desto besser. Ein Abendspaziergang oder ein heißes Bad können dabei helfen.
Ist die Ursache für das Zähneknirschen nicht erkennbar, empfehlen einige Experten die „verhaltenstherapeutische Selbstkontrolle“. Sie geht davon aus, dass Sie das Pressen und Knirschen zunächst selbst wahrnehmen müssen, bevor Sie es sich abgewöhnen können. Sie lernen dabei tagsüber, auf die entspannte Haltung des Kiefers und der Kaumuskeln zu achten. In dieser berühren sich die Zähne der oberen und unteren Zahnreihe nicht. Sie sollen sich nach diesem Vorbild selbst korrigieren. Je häufiger Sie das tun, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg.
Es ist in jedem Fall ratsam, dass Sie den Ursachen Ihrer psychischen Anspannung nachgehen. Oft sind es vorübergehende Stressphasen, denen Sie ausgesetzt sind: Prüfungsängste, Neuorientierung, Umzug oder Ähnliches. Meist lohnt es sich, die eigenen Verarbeitungsstrategien zu überprüfen und zu lernen, besser mit diesen Situationen umzugehen.
Knirscherschiene
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Ein gerades, harmonisches Lächeln wirkt nicht nur attraktiv, sondern stärkt das Selbstbewusstsein. Viele Erwachsene wünschen sich heute eine Zahnkorrektur – ohne sichtbare Drähte oder Einschränkungen im Alltag.
Nahezu unsichtbare Zahnschienen sind eine anerkannte Behandlungsform zur Korrektur schiefer Zähne. Mit Invisalign®, dem weltweit führenden System für nahezu unsichtbare Zahnkorrekturen, lassen sich Zahnfehlstellungen komfortabel und diskret korrigieren – ganz ohne sichtbare Metallspangen und Brackets. Weil sie kaum auffallen, eignen sie sich besonders für ältere Kinder und Erwachsene.
Wir erklären, wie die Zahnbegradigung mit Invisalign® funktioniert.
Nach einer Untersuchung Ihrer Zähne und einem digitalen Scan erhalten Sie passende Zahnschienen (Aligner), die Sie alle 10 bis 14 Tage wechseln und je nach Korrekturbedarf zwischen 6 und 18 Monate fast ganztägig tragen.
Die Kosten von Invisalign® hängen von Ihrer Fehlstellung ab und liegen meist zwischen 3.500 und 5.000 €. Die gesetzlichen Kassen kommen bei Erwachsenen nicht für die Behandlung auf, die privaten je nach Tarif teilweise. Bei Kindern sind ab einem gewissen Schweregrad Zuschüsse vorgesehen.
Nach einer Eingewöhnungszeit kommen viele Patientinnen und Patienten gut mit ihrer transparenten Zahnspange zurecht. Sie bietet Komfort und steht für eine Premium-Zahnbegradigung.
Invisalign®-Aligner sind schon lange auf dem Markt – weltweit wurden 18 Millionen Patientinnen und Patienten damit behandelt! Die Anwendung ist vielfältig und lässt damit ein breites Behandlungsspektrum für leichte bis mittelschwere Zahnfehlstellungen zu.
Mittelgradigem Eng- oder Lückenstand der Frontzähne
Vor- oder Rückneigung der Frontzähne
Leichter Intrusion (Zähne sind etwas in den Kiefer eingesunken)
Leichter Extrusion (Zähne sind leicht verlängert)
Bei entsprechender Indikation ist Invisalign® genauso effektiv wie herkömmliche Zahnspangen. Hier können Sie anhand einer Simulation testen, wie Ihr Lächeln nach einer Invisalign®-Behandlung aussehen könnte!

Kurz gesagt: Zahnlosigkeit betrifft nicht nur die Zähne, sondern auch Ernährung, Gesundheit, Aussehen und das seelische Wohlbefinden.
Aligner kommen ohne Drähte und Brackets aus und sind für Ihr Umfeld fast nicht sichtbar.
Sie können die Schiene zum Essen und zur Mundhygiene herausnehmen. Sprechen und Lachen sind meist kein Problem. Dank einfachem Zähneputzen ist die Kariesgefahr außerdem gering.
Studien zeigen, dass die transparenten Invisalign®-Aligner im Vergleich zu Metallspangen in der Regel mit weniger Schmerzen verbunden sind.
Laut Studien ist eine Behandlung mit Invisalign® meist schneller als eine Therapie mit festen Zahnspangen. In nur 6 bis 18 Monaten ist das gewünschte Ergebnis meist erreicht. Generell gilt: Je geringer die Fehlstellung, desto schneller die Korrektur.
Laut der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik können knapp 80 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen, die eine Zahnspange brauchen, mit Alignern behandelt werden. Unsere Zahnärztin prüft bei einem Termin in unserer Praxis in Mainz gerne, ob Invisalign® für Sie infrage kommt!
Behandlungsablauf
Die Invisalign®-Behandlung startet mit einer digitalen 3D-Diagnostik mittels eines Scanners, der präzise Zahnabdrücke ohne Abdruckmasse erstellt. Auf Basis dieser Daten zeigt die Software eine virtuelle Simulation des Behandlungsergebnisses, die Sie sich zu Hause in Ruhe anschauen können Sie wissen also bereits von Anfang an, welche Resultate Sie erwarten können!
Anschließend werden individuell gefertigte Aligner aus halb-elastischem Material produziert, die konstant sanften Druck auf die Zähne ausüben. Die gesamte Aligner-Serie wird zu Beginn der Behandlung bereitgestellt, sodass keine Lieferverzögerungen entstehen können.
Nun können Sie Ihre transparenten Kunststoffschienen einsetzen. Sie bewegen Ihre Zähne schrittweise – in Intervallen von etwa 1 bis 2 Wochen – von der Ausgangs- in die Endposition. Jeder Aligner übt gezielte Kräfte auf die Zähne aus, um präzise Bewegungen zu ermöglichen. Bei wöchentlichen Aligner-Wechseln kann sich die Dauer der Behandlung mit Invisalign® im Vergleich zu einem 14-tägigen Wechsel um bis zu 50 % verkürzen. Der Wechselrhythmus wird individuell festgelegt.
Die Schienen sollten täglich 20 bis 22 Stunden getragen und nur zum Essen sowie zur Zahnpflege herausgenommen werden. Disziplin ist wichtig: Studien zeigen, dass bereits 2 bis 3 Stunden weniger Tragezeit pro Tag den Behandlungserfolg signifikant beeinträchtigen können. Anfangs können die Schienen etwas schmerzen und Lispeln verursachen, was sich jedoch nach einigen Tagen legen sollte. Erste Verbesserungen sind oft bereits nach 4 bis 6 Wochen sichtbar.
Alle 6 bis 10 Wochen prüfen wir den Verlauf Ihrer Behandlung mit Invisalign® in unserer Praxis in Mainz und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor.
Nach Abschluss der Behandlung sorgt ein fester Retainer oder eine nachts zu tragende Schiene dafür, dass die Zähne in ihrer neuen Position bleiben.
Kosten & Finanzierung
Krankenkassenübernahme
Bei Erwachsenen übernimmt die gesetzliche Kasse die Kosten für unsichtbare Zahnspangen in der Regel nicht. Eine Ausnahme sind schwere Kieferanomalien, die neben der kieferorthopädischen auch eine chirurgische Zahnkorrektur erfordern. Bei fast allen Erwachsenen ist die unsichtbare Zahnspange jedoch eine ästhetisch motivierte Behandlung und daher eine Selbstzahlerleistung.
Preise
Die Preise hängen von der jeweiligen Fehlstellung und der Behandlungsdauer ab, bewegen sich aber häufig zwischen 3.500 und 5.000€ für beide Kiefer. Damit sind durchsichtige Zahnschienen günstiger als manch andere kieferorthopädische Versorgungen.
Finanzierung/Ratenzahlung
Gerne bieten wir Ihnen auch eine kostengünstige Finanzierung im Rahmen einer monatlichen Ratenzahlung an. Sprechen Sie uns im Beratungstermin einfach an!
Private Krankenversicherungen
Erwachsene Privatpatienten erhalten je nach Tarif eventuell einen Zuschuss. Es lohnt sich also, bei der Versicherung nachzufragen.
Zahnzusatzversicherung
Eine Zahnzusatzversicherung kann die Kosten der Behandlung mit Invisalign® ganz oder teilweise übernehmen. Prüfen Sie die Vertragsbedingungen genau, da nicht jede Versicherung die Kosten für eine Aligner-Therapie erstattet.
Bei Kindern kommen die gesetzlichen Krankenkassen bei medizinisch indizierten Korrekturen für die Kosten der Behandlung auf. Dafür muss eine erhebliche Fehlstellung der Zähne oder des Kiefers vorliegen (Stufe: KIG 3). Eine derartige Fehlstellung haben laut einer Studie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 40,5 Prozent der Kinder. Aber auch in diesem Fall zahlen die Kassen nur die Regelversorgung, also eine konventionelle feste oder lose Metall-Zahnspange. Ästhetische, durchsichtige Schienen sind etwas teurer, was als Nachteil empfunden werden kann. Den Differenzbetrag müssen Eltern selbst tragen.


Patientenstimmen
Manche Patientinnen und Patienten berichten, dass sich die durchsichtige Schiene anfangs ungewohnt anfühlt und auch etwas unangenehm sein kann. Schließlich übt das System Druck auf die Zähne aus. Nach zwei bis sieben Tagen haben sich viele jedoch an die Schiene gewöhnt und keine Probleme beim Tragen.
Um ein Gefühl für mögliche Ergebnisse zu bekommen, zeigen wir Ihnen bei einer Beratung in unserer Praxis in Mainz gerne Vorher-Nachher-Bilder anderer Patienten, die sich für eine unsichtbare Zahnspange entschieden haben.
FAQ
Nahezu unsichtbare Zahnschienen sind eine anerkannte Behandlung zur Korrektur von Fehlstellungen. Sie gelten mittlerweile als fast gleichwertig zu festen Spangen, wenn auch je nach Modell nur leichte bis mittlere Fehlstellungen versorgt werden können. Durch 3D-Simulationen lässt sich die Aligner-Therapie präzise planen. Allerdings tritt der Erfolg nur ein, wenn Patientinnen und Patienten die Schienen wie vorgeschrieben tragen.
Invisalign® ist nicht geeignet bei sehr komplexen Zahnbewegungen, schweren Bissfehlstellungen, starken Kieferanomalien oder fehlender Mitarbeit (z. B. unregelmäßiges Tragen). Auch Patientinnen und Patienten mit unzureichender Mundhygiene oder bestimmten zahnmedizinischen Problemen wie Parodontitis sollten zunächst behandelt werden, bevor eine Aligner-Therapie in Frage kommt.
In Deutschland übernehmen gesetzliche Krankenkassen Invisalign® nur selten, meist nur bei medizinisch notwendigen Korrekturen, z. B. schweren Fehlstellungen. Private Zusatzversicherungen für Zähne können je nach Tarif die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Wichtig: Vertragsbedingungen prüfen, da nicht jede Versicherung Aligner-Therapien erstattet!
Bei wöchentlichem Wechsel beträgt die Behandlungsdauer für 14 Schienen etwa 14 Wochen. Bei einem 14-tägigen Wechsel verlängert sich die Behandlung auf rund 28 Wochen. Die tatsächliche Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Ansprechen, der Geschwindigkeit der Zahnbewegungen und der konsequenten Tragedisziplin.
Die Gesamtkosten für eine Invisalign®-Behandlung variieren je nach dem Schweregrad Ihrer Fehlstellung, liegen aber meist zwischen 4.000 € und 5.000 €. Komplexere Fälle können teurer sein. Zusätzliche Leistungen wie Retainer können die Gesamtsumme leicht erhöhen. Individuelle Angebote sind vom Behandler abhängig.
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