
Was ist Zahnarztangst?
Ein Zahnarztbesuch kann für viele Menschen ein unangenehmes, manchmal sogar angsteinflößendes Erlebnis sein. Zahnarztangst reicht von leichter Anspannung vor dem Termin bis zur Zahnbehandlungsphobie (Dentalphobie), bei der Betroffene Besuche oft über Jahre meiden. Häufige Auslöser sind schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, die Sorge vor Schmerzen, das Gefühl von Kontrollverlust, Geräusche und Gerüche in der Praxis, ein ausgeprägter Würgereiz oder Scham über den Zustand der Zähne. Wer vor Terminen schlecht schläft, sie immer wieder verschiebt oder sich schon beim Gedanken daran verkrampft, muss das nicht allein bewältigen
Unser Ziel ist es, dass Sie sich bei uns nicht nur sicher, sondern auch gut aufgehoben fühlen. Mit einer Kombination aus Erfahrung, gut geplanten Behandlungen, modernen Sedierungsverfahren und einem einfühlsamen Team möchten wir Ihre Ängste abbauen und Ihnen zeigen: Ein Besuch beim Zahnarzt kann entspannt sein – sogar für Angstpatienten.
Angstfrei zum Zahnarzt: Ihre Optionen bei uns
Von der einfühlsamen Behandlung über Lachgas und Sedierung bis zur Vollnarkose: Gemeinsam finden wir die Lösung, mit der Ihre Zahnbehandlung so entspannt und sicher wie möglich wird.
Schmerzfreie Behandlungen – auch ohne Narkose
Durch modernste Technik und einfühlsame Behandlungsmethoden können wir viele Eingriffe nahezu schmerzfrei durchführen. Unser Ziel: Maximaler Komfort für Sie – ganz ohne Angst.

Wenn der Gedanke an eine Zahnbehandlung für Sie unerträglich ist, bietet eine Vollnarkose die Möglichkeit, die Behandlung vollkommen stressfrei zu erleben. Während Sie schlafen, kümmern wir uns um Ihre Zähne – schnell, sicher und professionell.
Für viele Angstpatienten ist der Dämmerschlaf eine angenehme Lösung: Sie bleiben ansprechbar, nehmen aber kaum etwas von der Behandlung wahr. So können Sie sich vollkommen entspannen.
Wenn eine Vollnarkose nicht nötig ist und Sie dennoch entspannt behandelt werden möchten, ist Lachgas eine ausgezeichnete Option. Lachgas sorgt für ein angenehm leichtes und beruhigendes Gefühl, reduziert Schmerzen und Würgereiz und lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Über eine kleine Nasenmaske atmen Sie ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff ein – schon nach wenigen Atemzügen können wir mit der Behandlung beginnen.
Warum Sie sich bei Zahnklinik Dr. Kraus als Angstpatient bestens aufgehoben fühlen
Alle Voll-Narkosen finden in unserem nach §30 GewO konzessionierten Klinikbereich mit entsprechenden Sicherheits- und Hygienestandards, sowie kontinuierlicher Überwachung statt.
Lachgas- und orale Sedierungen erfolgen durch unser geschultes Praxispersonal.
Vollnarkosen werden in enger und langjähriger Zusammenarbeitvor Ort durch die erfahrene Anästhesie-Praxis Dr. Al-Qut, Dr. Geffert, Dr. Pott und Dr. und Dr. Schatz aus Alzey durchgeführt.
Zum idealen Schmerzmanagement erfolgt bei jeder Sedierung zu Behandlungsbeginn zusätzlich noch eine örtliche Betäubung.
Narkosen bei Dr. Kraus

Lachgas
Lachgas (Distickstoffoxid) ist ein schon lange bekanntes Sedierungsmittel und wurde früher in hoher Konzentration benutzt, um den Patienten in eine Vollnarkose zu versetzen. Lachgas wird durch die Lunge in den Körper aufgenommen und nicht verstoffwechselt, sondern durch die Lunge wieder abgegeben.
Durch die heutzutage übliche niedrige Dosierung kann eine leichte bis mittlere Sedierungstiefe erreicht werden. Die Patienten empfinden ein angenehmes und entspanntes Gefühl, Würgereiz und Schmerzempfinden nehmen ab. Das Zeitempfinden ist stark eingeschränkt und die Behandlung wird häufig als sehr kurz empfunden.
Einsatzmöglichkeiten: Lachgas eignet sich besonders gut für kleinere Eingriffe, wie z. B. Kariesbehandlungen oder die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Mehr zur Parodontologie erfahren Sie hier.
Ablauf
1
Der Patient wird an einen Überwachungsmonitor zur Kontrolle der Vitalparameter angeschlossen.
2
Über die Nase bekommt er eine kleine Maske, in die ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas geleitet wird.
3
Verspürt der Patient ein angenehmes und entspanntes Gefühl, kann mit der Behandlung begonnen werden.
4
Der Patient ist jederzeit während der Behandlung ansprechbar.
5
Wird das Lachgas wieder abgestellt, lässt die Wirkung unmittelbar nach, der Patient bekommt noch einige Minuten reinen Sauerstoff zugeführt.

Lachgas/orale Sedierung
Die Kombination aus Lachgas und einer oralen Sedierung in Tablettenform führt zu einer stärkeren Sedierungstiefe als die alleinige Anwendung von Lachgas.
Die Wahrnehmung von Emotionen und Reizen ist bei der Gabe von Sedierungs-Tabletten in Kombination mit Lachgas stark vermindert, Patienten fallen oft in einen leichten Dämmerschlaf. Häufig fehlt im Nachhinein die Erinnerung an die Behandlung
Ablauf
1
30 Minuten vor Behandlungsbeginn Einnahme der Sedierung in Form einer Tablette.
2
Der Patient wird an einen Überwachungsmonitor zur Kontrolle der Vitalparameter angeschlossen.
3
Über die Nase bekommt er eine kleine Maske, in die ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas geleitet wird.
4
Hat die Wirkung von Lachgas und Sedierung eingesetzt, wird mit der Behandlung begonnen.
5
Nach Behandlungsende wird das Lachgas abgestellt, der Patient in den Ruheraum begleitet und später mit einer Abholperson entlassen.
6
Der Patient ist 24h nicht verkehrstüchtig.

Vollnarkose
Mit einer Vollnarkose oder ITN erreicht man die stärkste Sedierungstiefe, der Patient ist komplett bewusstlos und verschläft die Behandlung. Eine Vollnarkose muss immer von einem Anästhesisten, also einem Facharzt für Anästhesiologie, durchgeführt werden.
Moderne Vollnarkosen werden als TIVA (total intravenöse Anästhesie) durchgeführt, das heißt, alle Medikamente werden kontinuierlich durch einen Venenzugang verabreicht. Bei einer Vollnarkose ist sämtliches Schmerzempfinden ausgeschaltet und die Atmung setzt aus. Der Patient wird daher während der Vollnarkose intubiert und beatmet.
Einsatzmöglichkeiten: Eine Vollnarkose kommt häufig bei größeren Eingriffen wie Wurzelkanalbehandlungen oder Zahnimplantaten zum Einsatz. Erfahren Sie hier mehr über unsere Zahnimplantate und Wurzelkanalbehandlungen.
Ablauf
1
Der Patient erhält vom Anästhesisten einen Zugang und wird an einen Überwachungsmonitor zur Kontrolle der Vitalparameter angeschlossen.
2
Die Vollnarkose wird durch das intravenöse Verabreichen eines Anästhetikums eingeleitet.
3
Der Patient wird intubiert und an das Beatmungsgerät angeschlossen. Im Anschluss wird mit der Behandlung begonnen.
4
Nach Behandlungsende wird die Vollnarkose ausgeleitet, der Patient extubiert und im Aufwachraum weiter überwacht.
5
Bei der Entlassung muss der Patient durch eine Begleitperson abgeholt werden und ist 24h nicht verkehrstüchtig.
6
Bei der Entlassung muss der Patient durch eine Begleitperson abgeholt werden und ist 24h nicht verkehrstüchtig.
Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden
Nüchtern zur Behandlung
Für alle Narkosearten – ob Vollnarkose oder orale Sedierung – ist es wichtig, dass Sie nüchtern erscheinen. So gewährleisten wir eine reibungslose und sichere Durchführung.
Verkehrstüchtigkeit nach der Behandlung
Nach einer Lachgas-Sedierung sind Sie in der Regel sofort wieder verkehrs- und geschäftsfähig. Bei oralen Sedierungen oder Vollnarkosen benötigen Sie jedoch eine Begleitperson, die Sie nach Hause bringt.
Optimale Kombination für mehr Komfort
Da die Wirkung von Sedierungs-Tabletten nicht während der Behandlung verlängert werden kann, empfehlen wir oft die Kombination mit Lachgas. So erreichen wir eine gleichbleibende Entspannung und maximalen Komfort.
Kostenübernahme
Sedierungen sind keine regulären Kassenleistungen. Viele private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen jedoch die Kosten – abhängig von Ihrem Vertrag. Wir beraten Sie hierzu gerne und unterstützen Sie bei der Klärung.

Was kosten Sedierung und Vollnarkose?
Lachgas, Sedierung und Vollnarkose sind in der Regel Privatleistungen und werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Die Kosten richten sich nach der gewählten Narkoseform sowie Dauer und Umfang der Behandlung und werden vorab transparent mit Ihnen besprochen. In medizinisch begründeten Ausnahmefällen kann nachträglich eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse möglich sein – dies muss individuell geprüft werden.
Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten abhängig vom jeweiligen Tarif und Leistungsumfang.











