Implantate stabil verankern

Knochenaufbau
vor Implantationen

Ein gesunder und stabiler Kieferknochen ist die Grundlage für den langfristigen Halt von Zahnimplantaten.

Ist zu wenig Knochen vorhanden, kann ein gezielter Knochenaufbau die Voraussetzungen für feste Zähne schaffen.

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Neue Zähne auf Implantaten: Wann Knochenaufbau notwendig ist

Die wichtigste Voraussetzung, um ein Zahnimplantat sicher und mit langfristigem Erfolg setzen zu können, ist ausreichend Knochenvolumen im Ober- und Unterkiefer. Das Implantat muss von ausreichend stabilem Knochen umgeben sein, um langfristig festen Halt zu finden.

Fehlt insbesondere nach einem Zahnverlust die natürliche Belastung, beginnt sich der Kieferknochen nach und nach zurückzubilden. Im Oberkiefer kann der Knochenabbau aufgrund der anatomischen Gegebenheiten besonders ausgeprägt sein. Ist nicht ausreichend Kieferknochen vorhanden, kann vor der Implantation ein chirurgischer Wiederaufbau des Kieferknochens erforderlich sein.

Der Eingriff wird auch als Augmentation bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kieferchirurgischen Eingriff, bei dem im Ober- und/oder Unterkiefer körpereigener Knochen, Spenderknochen oder künstliches Knochenersatzmaterial angelagert wird. Körpereigener Knochen gilt insbesondere bei größeren Knochendefekten als bewährtes Verfahren. Welches Material letztlich eingesetzt wird, hängt vom Umfang und der Art der Augmentation ab. Die Knochenersatzmaterialien unterstützen die natürliche Knochenneubildung und dienen als Gerüst für die Regeneration des Kieferknochens.dienen dazu, den Körper zur Bildung neuer Knochensubstanz anzuregen.

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Warum geht der Kieferknochen zurück?

Der Kieferknochen benötigt regelmäßige Belastung, um seine Struktur zu erhalten. Gehen Zähne verloren, fehlt dieser natürliche Reiz. Die Folge: Der Kieferknochen bildet sich mit der Zeit zurück. Je länger die Zahnlücke besteht, desto ausgeprägter kann der Knochenabbau sein.

Auch Parodontitis, also eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, kann zum Abbau des Kieferknochens führen. Weitere Ursachen sind Entzündungen, Verletzungen oder anatomische Besonderheiten.

Ist bereits viel Knochensubstanz verloren gegangen, kann ein gezielter Knochenaufbau notwendig sein, um ausreichend Halt für Zahnimplantate zu schaffen.

Gründe für Kieferknochenschwund

Methoden für den Knochenaufbau im Oberkiefer und Unterkiefer

Je nachdem, wie stark der Kieferknochen zurückgebildet ist und an welcher Stelle Knochen fehlt, stehen unterschiedliche Verfahren für den Knochenaufbau im Ober- und Unterkiefer zur Verfügung. Ziel ist es, ausreichend stabiles Knochenvolumen für die sichere Verankerung von Zahnimplantaten zu schaffen:

  • Knochenanlagerung

    Knochenspäne oder Knochenersatzmaterialien werden direkt am vorhandenen Kieferknochen angelagert, um kleinere Knochendefekte auszugleichen und die natürliche Knochenneubildung zu unterstützen.

  • Socket Preservation

    Direkt nach der Zahnentfernung wird das leere Zahnfach mit geeignetem Knochenersatzmaterial aufgefüllt, um den Abbau des Kieferknochens zu reduzieren und das vorhandene Knochenvolumen möglichst zu erhalten.

  • Knochenverbreiterung

    Ist der Kieferknochen ausreichend hoch, aber zu schmal, kann er durch Bone Spreading (Knochenspreizung) oder Bone Splitting (Knochenspaltung) verbreitert werden, um Platz für Zahnimplantate zu schaffen.

  • Knochenblocktransplantation

    Bei größeren Knochendefekten können Knochenblöcke eingesetzt werden, um fehlende Knochensubstanz aufzubauen. Dafür wird beispielsweise körpereigener Knochen aus dem Kieferbereich oder bei umfangreicheren Eingriffen aus dem Beckenkamm entnommen.

  • Interner und externer Sinuslift

    Ein Sinuslift ermöglicht zusätzlichen Knochenaufbau im seitlichen Oberkiefer, wenn die vorhandene Knochenhöhe für Zahnimplantate nicht ausreicht. Je nach Ausgangssituation erfolgt der Eingriff als interner oder externer Sinuslift.

Mehr über Knochenaufbau-Techniken

Unterstützung für die Regeneration von Kieferknochen

Für den Knochenaufbau stehen verschiedene Knochenersatzmaterialien zur Verfügung, die die natürliche Regeneration des Kieferknochens unterstützen. Je nach Ausgangssituation können körpereigener Knochen, menschlicher Spenderknochen sowie Materialien tierischen oder synthetischen Ursprungs verwendet werden.

Die Materialien dienen als Gerüst für die Neubildung körpereigenen Knochens und können dazu beitragen, fehlendes Knochenvolumen wieder aufzubauen. Welches Material zum Einsatz kommt, hängt insbesondere vom Umfang des Knochendefekts und der geplanten Implantatversorgung ab.

Ergänzend kann die Eigenbluttherapie mit PRF eingesetzt werden, um die natürlichen Wundheilungsprozesse zu unterstützen.

Kiefer bei Regeneration unterstützen

Knochenaufbau im Ober- und Unterkiefer: Ein Erfahrungsbericht

Eine unserer Patientinnen berichtet:

„Ich habe mir bei Dr. Kraus Implantate mit Knochenaufbau, Kronen, Brücken und Veneers machen lassen. Von Anfang bis Ende bin ich überglücklich und begeistert, wie das Endergebnis aussieht. Dr. Kraus hat eine sehr beruhigende Art, sehr freundlich und überragend in seiner Arbeit."

Quelle: Jameda

Kosten des Knochenaufbaus

Die Kosten hängen von der Methode ab, die in Ihrem Fall am sinnvollsten ist, und dem Umfang des Eingriffs. Um Ihnen ein Gefühl für die Preisspanne zu geben, nennen wir Ihnen gerne Beispiele:

interner Sinuslift: ca. 300 bis 500 Euro
externer Sinuslift: ca. 800 bis 1200 Euro

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Wie läuft ein Knochenaufbau im Kiefer ab?

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Untersuchung und Planung

Vor dem Knochenaufbau untersuchen wir den Kiefer und beurteilen das vorhandene Knochenangebot. Mithilfe moderner 3D-Diagnostik (DVT) erfassen wir den Knochenverlust präzise und planen das geeignete Verfahren für den Knochenaufbau und die spätere Implantation.

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chirurgischer Knochenaufbau

Je nach Umfang des Knochenverlusts wird fehlende Knochensubstanz durch körpereigenen Knochen oder geeignete Knochenersatzmaterialien ergänzt. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung oder bei entsprechender Indikation in Narkose. Anschließend benötigt der Knochen Zeit zur Regeneration.

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Knochenaufbau und Implantate gleichzeitig?

Knochenaufbau und Implantation können in geeigneten Fällen gleichzeitig erfolgen. Voraussetzung ist, dass das Implantat bereits im vorhandenen Kieferknochen ausreichend stabil verankert werden kann. Dadurch lässt sich die gesamte Behandlungsdauer häufig verkürzen.

Bei größeren Knochendefekten ist dagegen zunächst ein separater Knochenaufbau notwendig. Die Implantation erfolgt dann nach einer individuell festgelegten Einheilphase, sobald ausreichend stabiler Knochen vorhanden ist.

Heilungsprozess nach dem Knochenaufbau

Nach einem Knochenaufbau benötigt der Kiefer Zeit, um neuen Knochen zu bilden und das eingebrachte Knochenersatzmaterial zu integrieren. Wie lange die Heilung dauert, hängt vom Umfang des Eingriffs, dem verwendeten Material und den individuellen Voraussetzungen ab. Je nach Verfahren kann die Einheilphase mehrere Monate betragen.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind leichte Schwellungen, Wundschmerzen oder Blutergüsse möglich. Diese Beschwerden klingen normalerweise schrittweise ab.

Nehmen Sie in den nächsten vier Wochen eher weiche Kost zu sich, bzw. kauen Sie nicht auf der Seite des Operationsgebietes. Sollte im Bereich der Kieferhöhle operiert worden sein, schnäuzen Sie für vier Wochen bitte nicht, sondern tupfen Ihre Nase ab. Wenn Sie Husten oder Niesen müssen, lassen Sie den Mund offen, damit sich möglichst wenig Druck in der Kieferhöhle aufbaut.

Nach etwa drei bis sechs Monaten Einheilzeit hat sich der Knochen regeneriert. Nach insgesamt neun bis zwölf Monaten ist der neue Kieferknochen vollständig belastbar.

Wenn nötig: 2. Eingriff zum Einbringen des Implantats

Wurde das Zahnimplantat nicht bereits gleichzeitig mit dem Knochenaufbau eingesetzt, erfolgt die Implantation in einem zweiten Behandlungstermin. Sobald der aufgebaute Knochen ausreichend stabil ist, kann das Implantat eingesetzt werden.

Spezielle Implantate: Alternativen zum Knochenaufbau

Nicht immer ist ein aufwendiger Knochenaufbau notwendig, um Zahnimplantate sicher zu verankern. Moderne Implantatverfahren ermöglichen auch bei stark zurückgebildetem Kieferknochen häufig eine Versorgung mit festen Zähnen. Dabei wird der noch vorhandene Knochen gezielt genutzt.

Insbesondere bei umfangreichem Zahnverlust oder starkem Knochenabbau kommen spezielle Implantatkonzepte infrage:

‍All-on-4: Durch die strategische Positionierung von vier Implantaten kann eine festsitzende Versorgung eines vollständig zahnlosen Kiefers in geeigneten Fällen ohne umfangreichen Knochenaufbau erfolgen.

Zygoma-Implantate Diese besonders langen Implantate werden im stabilen Jochbein verankert und ermöglichen selbst bei ausgeprägtem Knochenabbau im Oberkiefer eine festsitzende Zahnversorgung.

Pterygoid-Implantate:
Durch die Verankerung im hinteren Oberkiefer können vorhandene stabile Knochenstrukturen genutzt und umfangreiche Knochenaufbaumaßnahmen in geeigneten Fällen vermieden werden.z.

Mehr zu Implantaten ohne Knochenaufbau
Dr. Kraus

Knochenaufbau bei Dr. Kraus - Ihre Vorteile

Ein erfolgreicher Knochenaufbau erfordert chirurgische Erfahrung, eine präzise Planung und die Auswahl des geeigneten Verfahrens. In der Dr. Kraus Implantatklinik in Mainz verbinden wir moderne 3D-Diagnostik mit bewährten Methoden zum Wiederaufbau des Kieferknochens.

Dr. Daniel Kraus, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und zweifacher Master of Science
, verfügt über mehr als 20 Jahre implantologische Erfahrung und hat bereits über 20.000 Implantate gesetzt. Auch bei ausgeprägtem Knochenverlust entwickelt er individuelle Behandlungskonzepte für eine langfristig stabile Implantatversorgung.

Unser Ziel ist nicht einfach mehr Knochen, sondern die bestmögliche Grundlage für Ihre neuen festen Zähne – mit einem individuell abgestimmten Behandlungskonzept.

Ihre Vorteile:

  • Langjährige chirurgische Erfahrung: Hohe implantologische Expertise auch bei komplexen Ausgangssituationen und ausgeprägtem Knochenverlust.

  • Präzise 3D-Planung:
    Individuelle Diagnostik und sorgfältige Planung des Knochenaufbaus und der späteren Implantation.

  • Moderne Behandlungsmöglichkeiten: Unterschiedliche Knochenaufbauverfahren sowie ergänzende Methoden wie die PRF-Eigenbluttherapie.

  • Alternativen zum Knochenaufbau: Spezielle Implantatkonzepte wie All-on-4, Zygoma und Pterygoid können umfangreiche Knochenaufbauten in geeigneten Fällen vermeiden.

  • Alles unter einem Dach:
    Spezialisierte Implantatklinik mit eigenen Operationsräumen, Narkosemöglichkeiten und zahntechnischem Meisterlabor.

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Sinuslift

Knochenaufbau im Oberkiefer

Im seitlichen Oberkiefer kann eine Sinubodenelevation (Sinuslift) fehlenden Kieferknochen gezielt aufbauen und so die Voraussetzungen für stabile Zahnimplantate und festen Zahnersatz schaffen.

Mehr zum Sinuslift erfahren
FAQ

Häufige Fragen und Antworten

Welche Risiken gibt es bei Kieferaufbau-OPs?

Was kann ich tun, wenn ich starke Schmerzen oder Schwellungen nach dem Knochenaufbau habe?

Darf ich direkt nach dem Knochenaufbau meine Prothese tragen?

Wie kann man Knochenabbau verhindern?

Sind Sinuslift und Knochenaufbau das Gleiche?

Wird der Knochenaufbau von der Krankenkasse bezahlt?

Wann ist ein Knochenaufbau nicht mehr möglich?