Implantate ohne Knochenaufbau
Schnell wieder feste Zähne – ohne langwierige Behandlung!


Implantate ohne Knochenaufbau – Wie ist das möglich?
Bei ausgeprägtem Knochenschwund wird Patienten und Patientinnen manchmal ein Knochenaufbau empfohlen, damit der Kiefer stabil genug ist, den Implantaten Halt zu geben. Die moderne Implantologie bietet in vielen Fällen jedoch patientenfreundliche Alternativen – auch in schweren Fällen von Kieferatrophie! Möglich machen das innovative Behandlungskonzepte und besonders lange Spezialimplanate (Zygoma-Implantate).
Patienten und Patientinnen profitieren direkt, wenn kein zweiter Eingriff für den Knochenaufbau notwendig ist. Welcher feste Zahnersatz bei Knochenschwund möglich ist, erklären wir Ihnen im Folgenden.
Ihre Vorteile:
keine langwierige Behandlung (eine Versorgung mit Knochenaufbau kann bis zu 18 Monate dauern)
keine zusätzlichen OP-Risiken wie Infektionen oder Verletzungen der Kieferhöhle
keine postoperativen Schmerzen und Ausfallzeiten
keine weiteren Kosten
Weitere Gründe, warum sich Patienten für feste Zähne ohne Knochenaufbau interessieren:
Knochenaufbau nicht möglich (damit ist die Implantation bei Knochenschwund fraglich, sofern keine andere Lösung gefunden wird)
Wunsch nach festen Zähnen an einem Tag nach dem All-on-4™-Behandlungskonzept
Wunsch nach sofortiger Belastbarkeit des Zahnersatzes
Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklären wir Ihnen gerne im Folgenden. Natürlich können Sie auch gerne zu einer persönlichen Beratung zu uns kommen, um zu erfahren, welches Implantat ohne Knochenaufbau bei Ihnen möglich ist.

Sofortimplantate ohne Knochenaufbau bei (fast) vollständiger Zahnlosigkeit
Das All-on-4™-Konzept kommt für Sie infrage, wenn Ihr Ober- oder Unterkiefer komplett zahnlos ist oder nur noch wenige nicht erhaltungswürdige Zähne vorhanden sind. Damit kann diese Versorgung eine Alternative zum Sinuslift darstellen, bei dem der Knochenaufbau am seitlichen Oberkiefer durchgeführt wird.
Sie profitieren mehrfach:
vollständige Implantation inklusive Verankerung des festsitzenden Provisoriums in nur einer Sitzung
auch für langjährige Prothesenträger geeignet
kaum berufliche oder gesellschaftliche Ausfälle
erprobte Behandlung mit hohen Erfolgsraten (98 %)
Mehr über die Vorteile und auch mögliche Nachteile von All-on-4™ lesen Sie hier.

All on 4™: Implantate an einem Tag ohne Knochenaufbau bei keinem oder geringem Knochenschwund
Bei diesem Behandlungskonzept werden die Implantate bei zu wenig Knochen schräg in den Kiefer eingesetzt. Dabei reichen vier Implantate aus, um darauf festsitzenden Zahnersatz zu befestigen. In manchen Fällen sind es auch sechs Implantate (All-on-6™). Die Versorgung ist so stabil, dass sie direkt nachdem Eingriff belastet werden kann. Mehr über den Ablauf der All-on-4™-Behandlung lesen Sie hier.
Ihre Vorteile bei Dr. Kraus:
Die Dr. Kraus lmplantatklinik ist eines der wenigen zertifizierten All-on-4-Kompetenzzentren in Deutschland.
Dr. Kraus hat in den letzten Jahren mehrere Tausend Kiefer mit All-on-4™-Implantaten versorgt.
Für eine angstfreie Behandlung bieten wir Ihnen auf Wunsch eine Lachgas- oder eine Analog-Sedierung oder eine Vollnarkose an.
Das hauseigene Zahntechnik-Team passt Ihre neuen Kronen an Ihre Wünsche an.
Zahnimplantate ohne Knochenaufbau
Übersicht der Behandlungskonzepte
Zygoma-Implantate
Nazalus-Implantate
Tuber- oder Pterygoidimplantate
Weitere Optionen
Bei starkem Knochenschwund: Zygoma-Implantate statt Knochenaufbau
Wir ermöglichen Implantate auch bei starkem Knochenschwund im Oberkiefer – ganz ohne Knochenaufbau! In diesem Fall nutzen wir Spezialimplantate, um eine sichere Verankerung zu gewährleisten.
Zygoma-Implantate sind Spezialimplantate mit 30 bis 52,5 Millimetern Länge. Sie werden nicht im Kieferknochen verankert, sondern im Jochbein (Os zygomaticum). Das Jochbein ist besonders dicht und bildet sich kaum zurück. So bietet es stabilen Halt, auch wenn im Kiefer kaum noch Knochen vorhanden ist.
Nach einer 3-D-Diagnostik setzen wir je nach Knochenangebot zwei oder vier Zygoma-Implantate. Sie sitzen von Anfang an so fest, dass Sie noch am Tag der Operation feste Zähne erhalten. Nach vier bis sechs Monaten Einheilzeit folgt der endgültige Zahnersatz.
Spezialimplantate gehören in die Hände erfahrener Oral- oder Kieferchirurgen. Der Eingriff sollte in einem entsprechenden Umfeld erfolgen (Eingriffsraum, Klinikumfeld).
Dr. Daniel Kraus M.Sc. M.Sc. ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Er setzt regelmäßig Zygoma-Implantate und gehört damit zu den wenigen Implantologen in Deutschland, die das routinemäßig tun.
Die Dr. Kraus Implantatklinik ist ein ZAGA Zygoma Center. Sie zählt zu den führenden Kliniken Europas in der Zygoma-Chirurgie. Von der 3-D-Planung bis zum Zahnersatz aus dem hauseigenen Meisterlabor behandeln wir Sie mit viel Erfahrung und Know-how.

Zu wenig Knochen für Implantate im mittleren Oberkiefer: Nazalus-Implantate
Für den die Nase umgebenden Teil des Oberkieferknochens nutzen wir nicht Zygoma-Implantate, sondern die sogenannten Nazalus-Implantate. Auch Nazalus-Implantate sind bei sehr starkem Knochenabbau im Oberkiefer im Rahmen einer All-on-4 Versorgung eine gute Möglichkeit, sofort feste Zähne zu erhalten.
Für das Setzen insbesondere von Zygoma- und Nazalus-Implantaten ist eine Behandlung unter Vollnarkose notwendig. Die Risiken beim Setzen von Spezialimplantaten sind nicht unbedingt größer als bei klassischen dentalen Implantaten.

Einzelne Zahnimplantate bei wenig Knochen
Sie leiden nicht unter vollständigem Zahnverlust, sondern möchten nur einen oder mehrere fehlende Zähne mit Implantaten ersetzen – möglichst ohne Knochenaufbau? Auch dann finden wir eine Lösung für Sie.
Vor allem bei starkem Kieferknochenverlust (Atrophie) im Backenzahnbereich sind sogenannte Pterygoid- oder Tuberimplantate eine gute Alternative zum Knochenaufbau, um Implantate im Rahmen einer Sofortversorgung stabil zu verankern.
Das Tuber maxillae ist der letzte knöcherne Abschnitt des Oberkiefers, der sich mit dem Finger wie ein kleiner Wulst hinter dem letzten Backenzahn tasten lässt, und stellt die hintere Begrenzung der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) dar. Das Zahnimplantat kann dort ohne Knochenaufbau direkt eingebettet werden und erübrigt somit einen weiteren Eingriff.
Pterygoid-Implantate eigenen sich sowohl für eine Behandlung mit All-on-4™-Implantaten als auch für die Versorgung größerer Zahnlücken im hinteren Oberkiefer. Die Implantate können also ohne vorherigen Knochenaufbau eingesetzt und sofort mit festem Zahnersatz versorgt werden.

Wann sind Zahnimplantate ohne Knochenaufbau keine Option?
Auch in Fällen mit extremen Knochenabbau im Kiefer (hochatrophe Kiefer), bei denen Knochenaufbau mit klassischen Implantaten als nicht möglich diagnostiziert wird, können feste Zähne auf Implantaten dank Spezialimplantate realisiert werden. Allerdings kann es sein, dass manche Patienten oder Patientinnen die Voraussetzungen für eine oralchirurgische Behandlung nicht erfüllen, zum Beispiel weil der allgemeine Gesundheitszustand zu schlecht ist. Auch Allergien gegenüber Titan oder schlechte Knochenqualität können gegen eine Implantation sprechen. Welche Versorgung in diesem Fall ratsam ist, besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.
Unsere Schwerpunkte im Bereich Implantologie:

Alles auf einen Blick
Künstliche Zahnwurzeln
aus Titan oder Keramik, ästhetisch und funktionell nahe am Vorbild der Natur
Für alle Fälle von Zahnverlust
Ersatz von Einzelzähnen, mehreren Zähnen oder zahnlosen Kiefern
Feste Zähne an einem Tag
Mit Sofortversorgungs-Behandlungen am gleich Tag mit neuen Zähnen nach Hause gehen
Zygoma-Implantate
Für schwierige Fälle mit großem Kieferknochenverlust
Häufige Fragen und Antworten
Ist Knochenaufbau immer nötig?
Bei ausreichendem Knochenangebot ist kein Aufbau nötig. Auch bei einem atrophierten Kiefer, also starkem Knochenschwund, gibt es Implantate, die Alternativen zu klassischen Versorgungen mit Knochenaufbau sind. Dazu zählen schräg gesetzte Implantate wie beim All-on-4-Konzept. Im Oberkiefer sind außerdem Zygoma-Implantate möglich, die im Jochbein verankert werden.
Kann ich Sofortimplantate ohne Knochenaufbau gleich vollständig belasten?
Ob Sofortimplantate ohne Knochenaufbau unmittelbar versorgt und belastet werden können, hängt unter anderem von ihrer Primärstabilität und dem individuellen Behandlungskonzept ab. In geeigneten Fällen ist eine festsitzende provisorische Versorgung am Operationstag möglich. Dabei gelten zunächst häufig besondere Belastungsvorgaben. Während der Einheilzeit muss das Implantat ausreichend geschützt werden.
Ist herausnehmbarer Zahnersatz ohne Knochenaufbau eine gleichwertige Alternative zu Implantaten?
Herausnehmbarer Zahnersatz ist zwar eine günstige Alternative zu Zahnimplantaten, aber oftmals nicht gleichwertig. Er kann beim Kauen verrutschen und regt den Knochen nicht an, sodass der Kiefer weiter schwindet. Implantate bieten mehr Halt und Kaukomfort. Als Implantat-Alternative bleibt er sinnvoll, wenn keine Operation möglich ist.
Wann ist kein Knochenaufbau möglich?
Etwa nach einer Kieferbestrahlung ist ein Knochenaufbau erschwert oder ausgeschlossen. Auch beim Einsatz von Bisphosphonaten oder Denosumab ist Vorsicht geboten (diese Wirkstoffe kommen bei Osteoporose und Krebs zum Einsatz). Diabetes und Rauchen beeinträchtigen die Heilung, machen Implantate aber nicht grundsätzlich unmöglich. Ob ein Knochenaufbau sinnvoll ist, wird immer individuell entschieden.








