
Eigene Zähne so lange wie möglich erhalten.
Das ist die Maxime der Endodontie (endo = innen, odont = Zahn), dem Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich um die Erkrankungen im Inneren des Zahns kümmert.
Das Äußere der Zähne besteht aus harter Zahnsubstanz (Schmelz und Dentin). Das Innere des Zahns hingegen ist weich und wird als Zahnmark oder Pulpa bezeichnet. Die Pulpa setzt sich aus Blutgefäßen, Bindegewebe und Nervenfasern zusammen, die sich in Richtung Wurzel in kleine und teilweise sehr feine Wurzelkanäle aufzweigen.
Durch eine sehr tief reichende Karies, wiederholte (notwendige) zahnärztliche Behandlungen oder Verletzungen wie Frakturen und Brüche können Bakterien in diese Wurzelkanäle eindringen und zu einer Entzündung führen. Dies kann sowohl das Zahnmark (Pulpa) aber auch das Zahnbein (Dentin) und das die Wurzelspitze umgebende Knochengewebe betreffen (periapikale Entzündung).
Anzeichen für eine Zahnwurzel-Entzündung können Schmerzen, ein verändertes Heiß-/Kalt-Empfinden, Schwellungen oder Druckempfinden im Gewebe sein. Es kommt aber auch vor, dass eine Wurzelentzündung unbemerkt verläuft und erst im Rahmen einer Röntgendiagnostik, beispielsweise beim regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollbesuch entdeckt wird.
Eine Wurzelkanalentzündung muss unbedingt behandelt werden. Nur so kann verhindert werden, dass sie den betroffenen Zahn dauerhaft schädigt und sich auf andere Zähne oder den Kieferknochen ausweitet.
Je früher eine Behandlung erfolgt, desto größer sind die Chancen, den erkrankten Zahn zu retten.
Ziel jeder Wurzelkanalbehandlung ist die Beseitigung der Entzündung mittels Aufbereiten und Reinigen der feinen Wurzelkanäle.
Dabei werden alle Bakterien und Gewebereste aus dem Zahnwurzelkanal entfernt und der gereinigte Hohlraum bakteriendicht verschlossen. Im Anschluss wird der Zahn dicht verschlossen, um einer erneuten Infektion vorzubeugen.
Sind während einer Primärbehandlung trotz aller Sorgfalt nicht alle Wurzelkanäle vollständig gereinigt und alle Bakterien entfernt worden oder ist die Wurzelkanalfüllung undicht, so führt dies wieder zu einer Ausbreitung der Wurzelkanalentzündung.
Auch weitere Frakturen des Zahns oder ein verzögerter Aufbau des Zahns mit einer Füllung/einer Krone können zu erneuter Karies und wiederkehrenden Entzündungen führen.
Die Ursachen einer erneuten Entzündung lassen sich oft mit einem Röntgenbild sichtbar machen. Auf diesem kann man beispielsweise unvollständige Wurzelfüllungen erkennen, die nicht das Ende der Zahnwurzeln erreichen oder Unregelmäßigkeiten wie Blasen oder Hohlräume aufweisen.
Eine Revisionsbehandlung ist dann notwendig, um den Zahn zu erhalten.
Der Ablauf einer Revisionsbehandlung ist im Prinzip ähnlich einer Primärbehandlung, nur muss zunächst die alte Wurzelkanalfüllung vollständig entfernt werden. Nach der Reinigung und Desinfektion der Wurzelkanäle werden die sauberen Kanäle mit einer neuen Wurzelfüllung verschlossen.
Trotz moderner Technik und sorgfältigem Arbeiten ist es manchmal nicht möglich, vor allem Entzündungen in der Wurzelspitze vollständig zu erreichen und zu beseitigen.
Diese Entzündungen können sich sowohl in einer schmerzfreien chronischen Entzündung oder verbleibenden Beschwerden äußern, führen aber mit der Zeit zu einer fortschreitenden Auflösung des Kieferknochens und somit zu einem Verlust des betroffenen Zahns.
Mittels Röntgendiagnostik können die Entzündungen der Wurzelspitze gut sichtbar gemacht werden.
Um den Zahn dann noch zu retten und eine Ausbreitung der Entzündung im Kieferknochen zu verhindern, ist die chirurgische Entfernung der Wurzelspitze nötig.
Bei diesem mikrochirurgischen Eingriff eröffnet der Oralchirurg oder der Spezialist für Endodontie das Zahnfleisch unter dem Operationsmikroskop, legt die darunterliegende Knochenregion frei und kappt die Wurzelspitze mit den kleinsten Verästelungen. Das entzündliche Gewebe wird entfernt und die Wurzelkanäle werden von der Wurzelspitze aus sichtbar gemacht und mit speziellen Ultraschallinstrumenten aufbereitet.
Die Wurzelkanäle werden wieder mit einer bakteriendichten Wurzelfüllung verschlossen und das Zahnfleisch mit feinen Fäden vernäht, welche nach einer knappen Woche gezogen werden können
Wurden früher wurzelkanalentzündete Zähne meistens gezogen, ist man heute durch spezialisierte Ausbildung, moderne Technologien und High-Tech-Materialien in der Lage, auch die kleinsten Kanäle im Zahnwurzelsystem sichtbar zu machen und von Bakterien und erkranktem Gewebe zu reinigen.
Es gibt gemäß dem heutigen Stand der Wissenschaft drei wesentliche Faktoren, die maßgeblich zu hohen Erfolgsraten bei Wurzelkanalbehandlungen und Zahnerhalt beitragen:
Speziell ausgebildete und zertifizierte Zahnärzte sind als Spezialisten für Endodontie in der Lage, selbst komplexe, sehr schwierige Fälle mit einer sehr guten Erfolgsrate zu lösen.
Die Wurzelkanalbehandlung mit einem hochauflösenden Operations-Mikroskop(mikroskopische Endodontie) verspricht die größten Erfolgschancen, Zähne zu erhalten. Denn nur so können auch kleinste Verästelungen der Wurzelkanäle sichtbar gemacht und entsprechend aufbereitet werden.
Mittels dreidimensionaler DVT-Röntgendiagnostik lassen sich Entzündungen in und im Knochenbereich um die Zahnwurzel äußerst präzise beurteilen und die anschließende Wurzelbehandlung gezielt planen.
Die Erfolgsrate einer Zahnwurzelbehandlung wird von der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung mit bis zu 95 Prozent angegeben.
Eine Wurzelkanalbehandlung mit dem Operationsmikroskop ist entsprechend zeitintensiv und materialaufwändig und erfordert einen spezialisierten Behandler. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür leider nicht.
Aber: Liegen die Erfolgsaussichten bei einer herkömmlichen Behandlung bei ca. 50%, können mit Einsatz des Mikroskops über 90% der Zähne geheilt werden. Bedenkt man die Folgekosten bei einem verlorenen Zahn, rechnet sich eine mikroskopische Behandlung nachweislich.
Wenn nur noch wenig Zahnsubstanz vorhanden ist, kann es notwendig sein, den Zahn für die nötige Stabilität mit einem Stiftaufbau zu versehen. Grundsätzlich sollte dies aber eher vermieden war, da das Einsetzendes Stifts zu Lasten wertvoller Wurzelsubstanz geht.
Für einen sicheren Behandlungsverlauf ist es notwendig vor, während und nach der Behandlung mehrere Röntgenbilder zu erstellen. Dabei wir nur sehr gezielt ein kleiner Teil des Körpers betrachtet, so dass die Strahlenbelastung sehr gering ist.


Zahnärzte für groß und klein mit Spezialisten für alle Bereiche der Zahnmedizin.
Implantate, Komplettsanierungen und Narkosebehandlungen mit maximaler Sicherheit.
Mit ÖPNV oder PKV direkt an der Mainzer Automeile. Kostenlose Parkplätze vor der Tür.
Barrierefreie Erreichbarkeit und behindertengerechte Ausstattung.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin.
Patientenstimmen
FAQ
Informationen rund um Ihre Behandlungen finden Sie hier.
Eine Wurzelkanalbehandlung – oder auch umgangssprachlich Wurzelbehandlung – ist meistens dann nötig, wenn Karies einen Zahn so tief zerstört hat, dass die Bakterien bis in die Wurzeln vorgedrungen sind. Daraus kann unbehandelt auch ein Abszess oder eine Fistel entstehen. Auch Zahntrauma wie Frakturen oder Brüchen können eine Wurzelbehandlung nötig zu machen, ebenso wie eine vorangegangene, nicht erfolgreiche Wurzelbehandlung (Wurzelkanalrevision).
Ein auf Wurzelbehandlung spezialisierter Zahnarzt (Endodontologe) ist durch seine Fachausbildung und vor allem die Möglichkeiten der mikroskopischen Endodontie häufig in der Lage auch stark angegriffene Wurzeln zu retten. Die Erfolgsquotenliegen hier bei über 90%.
Betrachtet man die Folgekosten für Zahnersatz und/ oder Implantate rechnen sich auch schnell die Kosten für eine Wurzelbehandlung beim Spezialisten.
Die Chancen einen wurzelbehandelten Zahn langfristig zu erhalten liegen bei knapp 90% - vorausgesetzt eine Spezialist für Endodontie hat mit der entsprechenden technischen Ausstattung (Operationsmikroskop) und Ausbildung hat die Wurzelkanalbehandlung vorgenommen.
Ein Zahn kann in dem Sinne gar nicht absterben, sondern lediglich die Sensibilität verlieren und beispielsweise nicht mehr auf kalt oder warm reagieren. Nichtsdestotrotz kann sich dieser mit einer erfolgreichen Wurzelbehandlung wieder im Knochen regenerieren und dort weiter als Wurzel funktionieren.
Die Alternative zur Wurzelbehandlung ist das Entfernen des Zahns und ggfls. die Versorgung der Zahnlücke mit einem Implantat.
Wie vor jeder Behandlung ist eine sorgfältige Diagnostik auch vor einer Wurzelkanalbehandlung unerlässlich. Neben einer gründlichen Anamnese hinsichtlich etwaiger Schmerzen und Probleme ist vor allem die Röntgendiagnostik maßgeblich für die Festlegung einer geeigneten Therapie. Auf Grund der Genauigkeit bietet sich oft die Erstellung eines 3D-DVT-Bildes an, da dieses auch kleinste Kanäle sichtbar macht.
Eine Wurzelkanalbehandlung erfordert sorgfältiges und umfassendes Arbeiten und dauert ca. 60-120 Minuten. Die Zeit ist vor allem davon abhängig, wie viele Wurzelkanäle behandelt werden müssen. Zähne mit einer Wurzel (Schneidezähne, Eckzähne und ein Teil der vorderen Backenzähne) haben in der Regel einen Wurzelkanal. Zähne mit mehreren Wurzeln(die großen Backenzähne), haben 3 bis 4 Kanäle.
Nacheinem Beratungs-, Aufklärung- und Diagnostiktermin werden in der Regel zwei Termine angesetzt. Zwei Termine sind deshalb nötig, da nach dem ersten Termin in der Regel ein Desinfektionsmedikament in den Wurzelkanal eingebracht wird, welches - provisorisch verschlossen – zunächst wirken muss.
Nach den Behandlungsterminen sollte dann eine regelmäßige Röntgenkontrolle stattfinden, um den Heilungsverlauf zu kontrollieren.
Bei einer Wurzelkanalbehandlung ist es unerlässlich, dass alle betroffenen Kanäle zunächst identifiziert und dann gründlich, umfassend gereinigt und aufbereitet werden. Röntgenbilder sind daher vor, während und nach der Wurzelkanalbehandlung notwendig. In der Regel erstellen wir insgesamt drei bis fünf Bilder. Da wir gezielt einen sehr kleinen Teil Ihres Körpers digitalröntgen, ist die Strahlenbelastung zu vernachlässigen.
Eine Wurzelbehandlung ist heute nicht mehr schmerzhafter als eine Zahnfüllung, da der betroffene Zahn vor Behandlungsbeginn umfassend örtlich betäubt wird. Ergänzend dazu – insbesondere auch für Angstpatienten geeignet - ist auch die Zugabe von Lachgas, Sedativum oder eine Behandlung in Vollnarkose möglich.
Durch die örtliche Betäubung verspüren Sie während der Wurzelbehandlung und auch noch in den Stunden danach keine Schmerzen. Im Anschluss können in den folgenden zwei bis drei Tagen noch leichte Schmerzen auftreten. Diese sind völlig normal da es einen Moment dauert, bis sich die Nerven in der Zahnwurzel beruhigt haben. Gegen diese Schmerzen können gerne ein handelsübliches, leichte Schmerzmittel einnehmen.
Der Kieferknochen rund um die Zahnwurzel benötigt bis zu 12 Monate um vollständig auszuheilen, was jedoch keine Schmerzen verursacht.
Eine Revisionsbehandlung ist dann nötig, wenn nach einer ersten Wurzelkanalbehandlung Bakterien im Wurzelkanalsystem verblieben sind und die Entzündung weitervorhanden ist. Dies kann, muss aber nicht schmerzhaft sein und ist manchmal nur auf einem Röntgenbild erkennbar. Auch zusätzliche Zahntraumata können eine Revisionsbehandlung nötig machen, ebenso wie anstehende neue prothetische Versorgungen, um sicherzustellen, dass neue Kronen oder Brücken auf entzündungsfreien Wurzeln aufgebaut werden.
Die Prognose für eine erfolgreiche Revisionsbehandlung und damit die Chance, den Zahn zu erhalten, liegt bei einer Wurzelkanalbehandlung durch Spezialisten zwischen 70 und 90 Prozent.
Eine Wurzelspitzenresektion ist dann nötig, wenn die entzündeten Kanäle in der Wurzelspitze zur Reinigung und Desinfektion nicht durch eine Öffnung in der Zahnkrone erreicht werden können.
Die Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung beim Spezialisten liegen in der Regelunter denen eines Zahnimplantats und richten sich nach dem erforderlichen Aufwand. Die Kosten für die Behandlung eines mehr-wurzeligen Backenzahns sind entsprechend höher als die für die Behandlung eines ein-wurzeligen Frontzahns.
Eine mikroskopische Wurzelbehandlung beim Spezialisten wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen übernehmen in der Regel den überwiegenden Anteil der Kosten – in Abhängigkeit von dem geschlossenen Vertrag.
Vor Beginn einer Wurzelbehandlung erhalten unsere Patienten einen transparenten Kostenplan und haben bei Bedarf auch die Möglichkeit, die entstehenden Kosten in Raten zu zahlen.
Beider Übernahme der Kosten für Zahnbehandlungen durch die gesetzlichen Krankenkassen ist grundsätzliche das Gebot der Wirtschaftlichkeit im Gesetzfestgelegt. Im Vergleich zu einer sehr aufwändigen mikroskopischen Wurzelkanalbehandlung durch einen Spezialisten ist die Zahnentfernung und Versorgung der Lücke mit einer Brücke oder Prothese in Hinblick auf die Kosten die wirtschaftlichere Maßnahme und wird daher als Mittel der Wahl angesehen, sofern eine einfache Wurzelbehandlung nicht den erwünschten Erfolg gebracht hat.
Wurzelkanalbehandlung
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin.

Ein gerades, harmonisches Lächeln wirkt nicht nur attraktiv, sondern stärkt das Selbstbewusstsein. Viele Erwachsene wünschen sich heute eine Zahnkorrektur – ohne sichtbare Drähte oder Einschränkungen im Alltag.
Nahezu unsichtbare Zahnschienen sind eine anerkannte Behandlungsform zur Korrektur schiefer Zähne. Mit Invisalign®, dem weltweit führenden System für nahezu unsichtbare Zahnkorrekturen, lassen sich Zahnfehlstellungen komfortabel und diskret korrigieren – ganz ohne sichtbare Metallspangen und Brackets. Weil sie kaum auffallen, eignen sie sich besonders für ältere Kinder und Erwachsene.
Wir erklären, wie die Zahnbegradigung mit Invisalign® funktioniert.
Nach einer Untersuchung Ihrer Zähne und einem digitalen Scan erhalten Sie passende Zahnschienen (Aligner), die Sie alle 10 bis 14 Tage wechseln und je nach Korrekturbedarf zwischen 6 und 18 Monate fast ganztägig tragen.
Die Kosten von Invisalign® hängen von Ihrer Fehlstellung ab und liegen meist zwischen 3.500 und 5.000 €. Die gesetzlichen Kassen kommen bei Erwachsenen nicht für die Behandlung auf, die privaten je nach Tarif teilweise. Bei Kindern sind ab einem gewissen Schweregrad Zuschüsse vorgesehen.
Nach einer Eingewöhnungszeit kommen viele Patientinnen und Patienten gut mit ihrer transparenten Zahnspange zurecht. Sie bietet Komfort und steht für eine Premium-Zahnbegradigung.
Invisalign®-Aligner sind schon lange auf dem Markt – weltweit wurden 18 Millionen Patientinnen und Patienten damit behandelt! Die Anwendung ist vielfältig und lässt damit ein breites Behandlungsspektrum für leichte bis mittelschwere Zahnfehlstellungen zu.
Mittelgradigem Eng- oder Lückenstand der Frontzähne
Vor- oder Rückneigung der Frontzähne
Leichter Intrusion (Zähne sind etwas in den Kiefer eingesunken)
Leichter Extrusion (Zähne sind leicht verlängert)
Bei entsprechender Indikation ist Invisalign® genauso effektiv wie herkömmliche Zahnspangen. Hier können Sie anhand einer Simulation testen, wie Ihr Lächeln nach einer Invisalign®-Behandlung aussehen könnte!

Kurz gesagt: Zahnlosigkeit betrifft nicht nur die Zähne, sondern auch Ernährung, Gesundheit, Aussehen und das seelische Wohlbefinden.
Aligner kommen ohne Drähte und Brackets aus und sind für Ihr Umfeld fast nicht sichtbar.
Sie können die Schiene zum Essen und zur Mundhygiene herausnehmen. Sprechen und Lachen sind meist kein Problem. Dank einfachem Zähneputzen ist die Kariesgefahr außerdem gering.
Studien zeigen, dass die transparenten Invisalign®-Aligner im Vergleich zu Metallspangen in der Regel mit weniger Schmerzen verbunden sind.
Laut Studien ist eine Behandlung mit Invisalign® meist schneller als eine Therapie mit festen Zahnspangen. In nur 6 bis 18 Monaten ist das gewünschte Ergebnis meist erreicht. Generell gilt: Je geringer die Fehlstellung, desto schneller die Korrektur.
Laut der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik können knapp 80 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen, die eine Zahnspange brauchen, mit Alignern behandelt werden. Unsere Zahnärztin prüft bei einem Termin in unserer Praxis in Mainz gerne, ob Invisalign® für Sie infrage kommt!
Behandlungsablauf
Die Invisalign®-Behandlung startet mit einer digitalen 3D-Diagnostik mittels eines Scanners, der präzise Zahnabdrücke ohne Abdruckmasse erstellt. Auf Basis dieser Daten zeigt die Software eine virtuelle Simulation des Behandlungsergebnisses, die Sie sich zu Hause in Ruhe anschauen können Sie wissen also bereits von Anfang an, welche Resultate Sie erwarten können!
Anschließend werden individuell gefertigte Aligner aus halb-elastischem Material produziert, die konstant sanften Druck auf die Zähne ausüben. Die gesamte Aligner-Serie wird zu Beginn der Behandlung bereitgestellt, sodass keine Lieferverzögerungen entstehen können.
Nun können Sie Ihre transparenten Kunststoffschienen einsetzen. Sie bewegen Ihre Zähne schrittweise – in Intervallen von etwa 1 bis 2 Wochen – von der Ausgangs- in die Endposition. Jeder Aligner übt gezielte Kräfte auf die Zähne aus, um präzise Bewegungen zu ermöglichen. Bei wöchentlichen Aligner-Wechseln kann sich die Dauer der Behandlung mit Invisalign® im Vergleich zu einem 14-tägigen Wechsel um bis zu 50 % verkürzen. Der Wechselrhythmus wird individuell festgelegt.
Die Schienen sollten täglich 20 bis 22 Stunden getragen und nur zum Essen sowie zur Zahnpflege herausgenommen werden. Disziplin ist wichtig: Studien zeigen, dass bereits 2 bis 3 Stunden weniger Tragezeit pro Tag den Behandlungserfolg signifikant beeinträchtigen können. Anfangs können die Schienen etwas schmerzen und Lispeln verursachen, was sich jedoch nach einigen Tagen legen sollte. Erste Verbesserungen sind oft bereits nach 4 bis 6 Wochen sichtbar.
Alle 6 bis 10 Wochen prüfen wir den Verlauf Ihrer Behandlung mit Invisalign® in unserer Praxis in Mainz und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor.
Nach Abschluss der Behandlung sorgt ein fester Retainer oder eine nachts zu tragende Schiene dafür, dass die Zähne in ihrer neuen Position bleiben.
Kosten & Finanzierung
Krankenkassenübernahme
Bei Erwachsenen übernimmt die gesetzliche Kasse die Kosten für unsichtbare Zahnspangen in der Regel nicht. Eine Ausnahme sind schwere Kieferanomalien, die neben der kieferorthopädischen auch eine chirurgische Zahnkorrektur erfordern. Bei fast allen Erwachsenen ist die unsichtbare Zahnspange jedoch eine ästhetisch motivierte Behandlung und daher eine Selbstzahlerleistung.
Preise
Die Preise hängen von der jeweiligen Fehlstellung und der Behandlungsdauer ab, bewegen sich aber häufig zwischen 3.500 und 5.000€ für beide Kiefer. Damit sind durchsichtige Zahnschienen günstiger als manch andere kieferorthopädische Versorgungen.
Finanzierung/Ratenzahlung
Gerne bieten wir Ihnen auch eine kostengünstige Finanzierung im Rahmen einer monatlichen Ratenzahlung an. Sprechen Sie uns im Beratungstermin einfach an!
Private Krankenversicherungen
Erwachsene Privatpatienten erhalten je nach Tarif eventuell einen Zuschuss. Es lohnt sich also, bei der Versicherung nachzufragen.
Zahnzusatzversicherung
Eine Zahnzusatzversicherung kann die Kosten der Behandlung mit Invisalign® ganz oder teilweise übernehmen. Prüfen Sie die Vertragsbedingungen genau, da nicht jede Versicherung die Kosten für eine Aligner-Therapie erstattet.
Bei Kindern kommen die gesetzlichen Krankenkassen bei medizinisch indizierten Korrekturen für die Kosten der Behandlung auf. Dafür muss eine erhebliche Fehlstellung der Zähne oder des Kiefers vorliegen (Stufe: KIG 3). Eine derartige Fehlstellung haben laut einer Studie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 40,5 Prozent der Kinder. Aber auch in diesem Fall zahlen die Kassen nur die Regelversorgung, also eine konventionelle feste oder lose Metall-Zahnspange. Ästhetische, durchsichtige Schienen sind etwas teurer, was als Nachteil empfunden werden kann. Den Differenzbetrag müssen Eltern selbst tragen.


Patientenstimmen
Manche Patientinnen und Patienten berichten, dass sich die durchsichtige Schiene anfangs ungewohnt anfühlt und auch etwas unangenehm sein kann. Schließlich übt das System Druck auf die Zähne aus. Nach zwei bis sieben Tagen haben sich viele jedoch an die Schiene gewöhnt und keine Probleme beim Tragen.
Um ein Gefühl für mögliche Ergebnisse zu bekommen, zeigen wir Ihnen bei einer Beratung in unserer Praxis in Mainz gerne Vorher-Nachher-Bilder anderer Patienten, die sich für eine unsichtbare Zahnspange entschieden haben.
FAQ
Nahezu unsichtbare Zahnschienen sind eine anerkannte Behandlung zur Korrektur von Fehlstellungen. Sie gelten mittlerweile als fast gleichwertig zu festen Spangen, wenn auch je nach Modell nur leichte bis mittlere Fehlstellungen versorgt werden können. Durch 3D-Simulationen lässt sich die Aligner-Therapie präzise planen. Allerdings tritt der Erfolg nur ein, wenn Patientinnen und Patienten die Schienen wie vorgeschrieben tragen.
Invisalign® ist nicht geeignet bei sehr komplexen Zahnbewegungen, schweren Bissfehlstellungen, starken Kieferanomalien oder fehlender Mitarbeit (z. B. unregelmäßiges Tragen). Auch Patientinnen und Patienten mit unzureichender Mundhygiene oder bestimmten zahnmedizinischen Problemen wie Parodontitis sollten zunächst behandelt werden, bevor eine Aligner-Therapie in Frage kommt.
In Deutschland übernehmen gesetzliche Krankenkassen Invisalign® nur selten, meist nur bei medizinisch notwendigen Korrekturen, z. B. schweren Fehlstellungen. Private Zusatzversicherungen für Zähne können je nach Tarif die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Wichtig: Vertragsbedingungen prüfen, da nicht jede Versicherung Aligner-Therapien erstattet!
Bei wöchentlichem Wechsel beträgt die Behandlungsdauer für 14 Schienen etwa 14 Wochen. Bei einem 14-tägigen Wechsel verlängert sich die Behandlung auf rund 28 Wochen. Die tatsächliche Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Ansprechen, der Geschwindigkeit der Zahnbewegungen und der konsequenten Tragedisziplin.
Die Gesamtkosten für eine Invisalign®-Behandlung variieren je nach dem Schweregrad Ihrer Fehlstellung, liegen aber meist zwischen 4.000 € und 5.000 €. Komplexere Fälle können teurer sein. Zusätzliche Leistungen wie Retainer können die Gesamtsumme leicht erhöhen. Individuelle Angebote sind vom Behandler abhängig.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin.