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Behandlungsmöglichkeiten und Voraussetzungen

Mit Implantaten kann man einzelnen Zähne, mehrere Zähne oder alle Zähne ersetzen.

Einzelne Zahnlücke schließen

Ein einzelner fehlender Zahn wird durch ein Implantat ersetzt. Dies sollte nach Möglichkeit direkt nach dem Zahnverlust erfolgen, da ansonsten die Gefahr besteht dass die Nachbarzähne in die Zahnlücke wandern. Hier besteht die Gefahr, dass es zu einer kompletten Änderung des Bisses von Ober- und Unterkiefer kommt.

Als Alternative kann die Lücke auch mit einer Brücke geschlossen werden. Hierzu müssen jedoch die Nachbarzähne abgeschliffen werden.

Mehrere Zähne ersetzen

Fehlen mehrere Zähne so kann die Lücke entweder mit Kronen auf Einzelzahn-Implantaten oder einer Implantat-getragenen Brücke geschlossen werden. Bei der Brückenlösung wird die Brücke auf zwei Implantat-Pfosten gesetzt und kann bis zu vier fehlende Zähne ersetzen.

Fehlen die hinteren Backenzähne, so spricht man von einer Freieendsituation. In diesem Fall hat eine klassische Brücke am hinteren Ende keinen Halt und es empfiehlt sich auch mindestens ein Implantat als Brückenpfeiler zu setzem.

Alle Zähne ersetzen

Fehlen alle Zähne, so kann eine festsitzende Implantat-Brücke auf mindestens sechs Implantaten verankert werden. Das All-on-4-Behandlungskonzept sieht sogar nur vier Spezialimplantate vor, auf denen die Implantat-Brücke  verankert wird.

Für eine preisgünstige und feste Verankerung einer Prothese können auch zwei Kugelkopf-Implantate gesetzt werden, durch die ähnlich dem Druckknopf-Prinzip, die Prothese Halt bekommt.

Voraussetzung für das Setzen von Implantaten

Um Implantate sicher setzen zu können, sollte ausreichend Kieferknochen vorhanden sein. Der Kiefer sollte zudem ausgewachsen sein (>18 Jahre) und Erkrankungen wie Parodontitis, Zahnwurzelentzündungen und Karies behandelt sein.

Darüber hinaus sollte der allgemeine Gesundheitszustand abgeklärt sein.

Ist nicht ausreichend Kieferknochen für eine Implantation vorhanden, so kann Kieferknochen mit verschiedenen Techniken und Materialien aufgebaut werden (Augmentation). Der Kieferknochenaufbau muss meistens jedoch einige Monate verheilen bevor das Implantat gesetzt wird.

Als Alternative zu Knochenaufbau besteht noch die Möglichkeit, Implantate nicht in den Kieferknochen, sondern in das Jochbein zu setzen (Zygoma-Implantate).

Alles auf einen Blick

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Ersatz von Einzelzähnen, mehreren Zähnen oder zahnlosen Kiefern

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Zygoma-Implantate

Für schwierige Fälle mit großem Kieferknochenverlusten